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Und was macht der Rest der Welt? Nichts

Die Reaktionen der Leser.

«Die Palmölindustrie hat dafür gesorgt, dass dort Tiere wie der Orang-Utan, Waldelefanten und Tiger vom Aussterben bedroht sind.» Foto: AFP
«Die Palmölindustrie hat dafür gesorgt, dass dort Tiere wie der Orang-Utan, Waldelefanten und Tiger vom Aussterben bedroht sind.» Foto: AFP

Schatten über der Sonnenkönigin

SonntagsZeitung vom 18.02.2018

Frau Leuthard, die vielbewunderte, die erfolgreiche, die ehrgeizige und auch hübsche Bundesrätin, kommt an den Pranger. Na ja, sie wird keinen Rappen von ihrem Lohn verlieren sowie auch Frau ­Ruoff nicht, und sie wird auch nicht in irgendeinem RAV ihre Unterlagen vorweisen und dort einen Kurs für Arbeitslose besuchen müssen und schon gar nicht strafrechtlich verfolgt werden. Würde das, was bei der Post passiert ist, einem «Bünzlibürger» passieren, käme er ohne grosse Diskussion in die Kiste. Susanna Geser, Biel BE

Höhere Hürde für DNA-Analysen

SonntagsZeitung vom 18. 02. 2018

Man kann mal wieder den Kopf schütteln: Wer zum Beispiel in die USA fliegt, dem werden am Zoll «ohne Wenn und Aber» jedes Mal die Fingerabdrücke abgenommen. Kein Murren der Reisenden und auch keine Aufnahme eines politischen Dialogs durch unsere Politiker dagegen. Und wer stirbt, dem sollen doch die Organe entnommen werden dürfen, wenn er sich nicht ausdrücklich dagegen ausgesprochen hat. Anderseits keine DNA-Analyse bei Personen, die in den Verdacht bei der Schweizerischen Polizei/beim Zoll geraten. Da müssen doch vorher mindestens ein teurer Richter und ein Verteidiger eingeschaltet werden, nicht? Wie schadet denn eine DNA-Analyse einem Menschen? Wenn jemand nichts Kriminelles getan hat, überhaupt nicht. Richard Sieber, Rheineck SG

An vielen Knirpsen rollt der Ball vorbei

SonntagsZeitung vom 18. 02. 2018

Auch wir vom SC Schwyz mussten leider eine Warteliste machen. Einfach nur mühsam sind die Verhandlungen seit acht Jahren mit der Gemeinde um einen Standortwechsel unseres Fussballplatzes. Es ginge darum, den drei bestehenden Plätzen zwei anzufügen. Leider wird wieder an der falschen Stelle gespart, indem man willige Kinder vom Fussballsport fernhält. Axel Dittner, Steinen SZ

«Zucker ist heute gefährlicher als Schiesspulver»

SonntagsZeitung vom 18. 02. 2018

Mit viel Vergnügen habe ich das Buch «Eine kurze Geschichte der Menschheit» sowie das Interview mit Harari gelesen. Bin aber der Meinung, dass die wichtigsten Zukunftsprobleme nicht die im Interview genannten sind (Umwelt, Atomkrieg, künstliche Intelligenz). Der wichtigste Problemkomplex beruht auf dem Zusammenwirken von drei Entwicklungen, die durch folgende Facts charakterisierbar sind: Vervierfachung der Menschheit in hundert Jahren, rückläufiges Bevölkerungswachstum im Norden, der technische Fortschritt fördert das Prinzip «Winner takes it all». Dies erfordert Transferleistung zum Beispiel bezüglich Medizin, Finanzen und Ernährung. Solche Transferleistungen verringern die Motivation zur Selbstver-antwortung, zum Beispiel verantwortungsvolle Familienplanung, und verstärken so die durch die drei Facts beschriebene Entwicklung. Gernot Gwehenberger, Dornach SO

Mit netten Grüssen nach Bern

SonntagsZeitung vom 18. 02. 2018

Man kann verlieren, aber nicht so. Das war es wohl, wenn nicht noch ein Wunder geschieht. YB hat diese Saison einen guten Lauf. Und wisst ihr was? Ich als uralter FCB-Fan gönne YB den Titel. Wenn man zu Hause gegen Lugano und St. Gallen sechs Punkte abgibt, ist man nicht würdig, Schweizer Meister zu werden. Doch nächstes Jahr ist Basel wieder dran, wetten, dass? Hanspeter Schmutz, Basel

Nestlé und Migros reagieren auf Kritik an Palmöl

SonntagsZeitung vom 18. 02. 2018

Ich habe 24 Jahre in Indonesien gelebt und mich in Borneo und Sumatra umgesehen. Was ich dort gesehen habe, hat bei mir Entsetzen ausgelöst. Indonesische Konzerne roden riesige Regenwaldflächen. Einheimische, die sich dagegen wehren, werden gewaltsam aus ihren Dörfern vertrieben, sogar zu Tode geprügelt. Und was macht der Rest der Welt? Nichts, denn nur er profitiert davon. Laut einer Untersuchung von Greenpeace ist in Indonesien keine Branche stärker an der Regenwaldrodung beteiligt als die Palmölindustrie. Sie hat dafür gesorgt, dass dort Tiere wie der Orang-Utan, Waldelefanten und Tiger vom Aussterben bedroht sind. Ingrid Hedinger, Hünenberg See ZG

Flüchtlinge und die Sache mit dem Sex

SonntagsZeitung vom 18. 02. 2018

Ich finde es einfach arrogant, dass wir alles nach unserem Massstab messen und ändern wollen. Andere Länder, andere Sitten, das sollte auch bei Flüchtlingen so respektiert werden. Beatrice Landert, Zollikerberg ZH

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