«Es ist wichtig, solche Bilder zu zeigen»

Die Reaktionen der Leser.

«Kein Tier kann zu Tode gestreichelt werden. Zum Glück wächst der Kreis der Vegetarier und Veganer stetig – das lässt hoffen», schreibt Claudia Zeier aus Zürich.

«Kein Tier kann zu Tode gestreichelt werden. Zum Glück wächst der Kreis der Vegetarier und Veganer stetig – das lässt hoffen», schreibt Claudia Zeier aus Zürich.

Pyros, Verletzte und Sachschäden: Wie Ultras wüten
SonntagsZeitung vom 14. 10. 2018

Alle wissen seit langem, dass nur ein ganz kleiner Teil der Schweizer Fussballfans wirklich gewaltbereit und somit gefährlich ist. Doch werden Randalierer gefasst, so kommen diese mit kurzen bedingten Gefängnisstrafen davon oder werden gar nicht bestraft. Oder sie erhalten nur ein Stadionverbot. Und das haben natürlich auch die Täter längst gemerkt. Vermutlich muss es Tote geben, bis die Richter endlich härter durchgreifen. Wenn nicht, so wird dieser «Freipass zur Gewalt» immer weiter benutzt.
Hanspeter Schmutz, Basel

Vor jedem Spiel von den Clubs je eine Million Franken auf ein Sperrkonto einzahlen lassen, ansonsten wird nicht gespielt. Die Kosten für Sicherheit und Instandstellung der defekten Infrastrukturen von diesen zwei Millionen bezahlen. Dies ohne Wenn und Aber. Die mil­lionenschweren Clubs (sind ja ­Firmen) werden sofort alles daran- setzten, die Krawalle zu verhindern.
Felix Nicolier, Aigle VD

Favoritin Karin Keller-Sutter bekommt Konkurrenz
SonntagsZeitung vom 14. 10. 2018

Dass man die klare und unbestrittene Favoritin Karin Keller-Sutter unbedingt auf einem Zweierticket präsentieren will, ist angesichts der eindeutigen Ausgangslage mutlos und scheinheilig. Für die allfällige Alibi-Person (Mann oder Frau) ist das in diesem speziellen Fall schon fast entwürdigend. Bei einem börsenkotierten Unternehmen werden an der Generalversammlung den Aktionären für die Wahl des Verwaltungsratspräsidenten auch nicht mehrere Kandidaten präsentiert. Nur wenn zwei gleichwertige Kandidaten zur Auswahl stehen, macht ein Zweierticket Sinn.
Claudio Bachmann, Basel

Starchirurg unter Beschuss
SonntagsZeitung vom 14. 10. 2018

Starchirurg hin oder her: Diesem Arzt fehlt eine grosse Portion Respekt vor dem Patienten. Wie ist es möglich, dass ein Politiker im Operationssaal zugelassen worden ist, dazu noch bei einer schwierigen Arbeit, die die ganze Konzentration erforderte? Kommen nun in die Operationssäle auch noch Zuschauertribünen?
Beatrice Landert, Zollikerberg ZH

Nach Schock-Videos: Anzeige gegen Schlachthöfe
SonntagsZeitung vom 14. 10. 2018

In Sachen Fleisch lassen sich die Schweizer Kunden gerne täuschen. Ich höre immer wieder: Ich kaufe mein Fleisch beim Metzger, den ich kenne, der weiss, woher es kommt. Ja, auch dieses Fleisch kommt aus dem Schlachthof, wo Tiere vor dem Tod Stress haben und leiden und oft noch, wie der Artikel zeigt, brutal gequält werden. Es gibt nur eine Lösung: gänzlicher Verzicht auf Fleisch. Nur so ist den Tieren geholfen.
Christoph Maurer, Zürich

Diese Schock-Videos, die unvorstellbares Tierleid zeigen, machen klar, dass es solche Schlachthöfe nicht nur im Ausland gibt, sondern auch in der «heilen» Schweiz, die sich gerne mit dem «besten Tierschutzgesetz der Welt» brüstet. Und es handelt sich bestimmt nicht um Einzelfälle, denn die meisten Tierquälereien kommen schon gar nicht ans Licht. Die zuständigen Behörden führen selten unangemeldete Kontrollen durch. Und wenn Missstände aufgedeckt werden, wird häufig ein Auge zugedrückt. Schlachthäuser sind allgemein für die Tiere mit Angst, Schmerz und Stress verbunden, denn kein Tier kann zu Tode gestreichelt werden. Zum Glück wächst der Kreis der Vegetarier und Veganer stetig – das lässt hoffen.
Claudia Zeier, Zürich

Was da in Avenches und Moudon abgeht, ist Tierquälerei. Tiere, die zuschauen müssen, wie ihre Artgenossen getötet werden: Das ist einfach schockierend. Ich hoffe, dass ich in einem allfälligen nächsten Leben nicht als Tier wieder auf die Welt komme.
Richard Ebneter, Kreuzlingen TG

Solch brutale Bilder aus Schlachthöfen sind leider normal, weil sich die Tiere wie alle fühlenden Lebewesen gegen das Töten wehren. Dabei gäbe es eine einfache Lösung, dieses Leid endlich zu beenden: Verzicht auf tierische Produkte. Sie sind nicht nötig, 3 Prozent Veganer beweisen das tagtäglich. Dieser ewige Kreislauf von aus Profitgründen möglichst schneller Mästung in engen Ställen, belastenden Transporten in einen eigentlichen Todestrakt und dann Tötung mit oft ungenügender Betäubung mit all den damit verbundenen Qualen muss doch endlich aufhören!
Renato Werndli, Eichberg SG

Die verängstigten Tiere, vor deren Augen Artgenossen niedergemetzelt werden, das Blut, die Angst, die übers Bild spürbar wird, die Menschen, die diese Arbeit verrichten müssen: ein blanker, blutiger Horror! Schwer nachvollziehbar, dass viele von uns Unsummen für Haustiere ausgegeben, sie vergöttern, andererseits schauen wir tunlichst beiseite, wenn es um Fleischproduktion geht.
Katharina Nüesch, Horgen ZH

Das Bild des Kalbes, welches angebunden auf seine ausblutenden Artgenossen blickt, hat mich erschüttert. Es ist grässlich, was in Schlachthöfen jeden Tag passiert. Wir Menschen sollten uns beim Verzehr von Fleisch weniger Gedanken um den Preis machen, als vielmehr um das Tier, das getötet worden ist.
Daniel Stettler, Oberrohrdorf AG

Meine Güte, was für Bilder, was für Schlachthöfe und was für Angestellte, die diese Arbeit ausführen müssen! Wie kann man Tiere so behandeln, wo bleiben die Verantwortlichen, die so etwas zulassen? Ich dachte, unsere Tierschutzgesetze lassen solche Gräueltaten gar nicht erst zu, aber Geld stinkt nicht nach Blut, und Tiere haben keine Lobbys in Bern.
Susanne Geser, Biel BE

So darf man nicht mit Tieren umgehen, es ist nicht artgerecht, es ist ein Gesetzesbruch. Vergeht einem nicht der Appetit, wenn man diese schrecklichen Bilder vor sich hat? Ich selbst lebe aus Überzeugung vegan, da ich weiss, dass ich so nicht zum Tierleid beitrage.
Karin Bertolosi, Stadel ZH

Ihr Beitrag ruft in mir diverse Emotionen hervor: unglaubliche Trauer, Wut, Hass, Frustration, Entsetzen, Unverständnis, Scham. Und doch sage ich danke, dass Sie solche Themen aufgreifen. Es ist wichtig, solche Bilder zu zeigen. Zu zeigen, was wir Menschen den Tieren antun. Ich schäme mich, zur Gattung Mensch zu gehören. Und ich hoffe, dass diese grauenhaften Bilder einige Menschen aufrütteln können und ein Umdenken stattfindet.
Jsabelle M. Martin Müller, Säriswil BE

Es muss endlich auf den Tisch, welches Leid und welche Ängste, Leiden und Schmerzen das Töten unserer «Nutztiere» verursacht. Einem solchen Schlachthof sollte gleich die Betriebsbewilligung entzogen werden. Allerdings wäre es hilfreich zu wissen, wer ausser der Metzgerei Happy Meat noch zum Kundenkreis gehört und wie es bei den Schlachthöfen zu- und hergeht, die die Grossverteiler beliefern.
Theresa Kaufmann, Oberrüti AG

Diese schockierenden Bilder fahren ein. Wie kann so etwas passieren? Und was ist das für eine Spezies Mensch, die so mit Tieren umgeht? Dieser Artikel trägt dazu bei, dass wir uns überlegen, überhaupt inskünftig auf Fleisch zu verzichten. Wir sind entsetzt.
Cristina Gerig, Duggingen BL

Die Gouverneure fallen wie Dominosteine
SonntagsZeitung vom 14. 10. 2018

Putin kopiert seinen Vorgänger ­Jelzin. Wie Boris Jelzin in seinem Buch «Präsidentenmarathon» beschreibt, hat er mehrere Premierminister «ausprobiert», bevor seine Wahl auf Putin als seinen Nachfolger gefallen ist. Mit der nächsten Generation von Gouverneuren bereitet Putin Kandidaten für die Prüfung seiner nächsten Premierminister vor. Jene, welche sich am besten bewähren, kommen dann für die Wahl als Putins Nachfolger infrage. Mit Medwedew hat Putin nicht anders verfahren.
Victor Lambert, Rickenbach Sulz ZH

Flugchaos trifft Swiss besonders stark
SonntagsZeitung vom 14. 10. 2018

Wen wundert denn so was? Heutzutage geht es ja nur darum, täglich – und nächtlich – ein Maximum an Flügen durch den Zürcher Luftraum zu jagen. Offenbar unter Inkaufnahme aller negativen Auswirkungen auf Anwohner, Flugpassagiere, Personal und Umwelt.
Erwin Müri, Feldmeilen ZH

«Eine Rolex kann um die Welt reisen, ein Mensch nicht»
SonntagsZeitung vom 14. 10. 2018

Der Vergleich des Fotografen stimmt so nicht. Eher ist die gegenteilige Aussage richtig. Ich bekomme keinen Besuch von einer Rolex, wenn ich sie nicht bestellt und bezahlt habe. Europa hingegen bekommt durchaus Besuch von Menschen, die ihren Aufenthalt nicht bezahlen können und auch nicht eingeladen sind.
Gernot Gwehenberger, Dornach SO

Vom Weg abgekommen
SonntagsZeitung vom 14. 10. 2018

Der Bericht zeigt einmal mehr, wie religiöse Fanatiker auch im «Rechtsstaat Schweiz» ihr Unwesen treiben und immer noch erfolgreich verhindern, dass sich ihre Nachkommen eine eigene, unabhängige Meinung bilden können – nicht nur die orthodoxen Juden, auch alle anderen «aktiven», also missionierenden Religionen und Sekten. Jeder Mensch darf glauben, aber er muss nicht. Eine klare Trennung von Kirche und Staat, beziehungsweise das Verhindern von «geistlich-religiöser» Bestimmung im Rechtsstaat, ist dringend notwendig.
Heinz Zürcher, Winkel ZH

Finale in Bayern
SonntagsZeitung vom 14. 10. 2018

Es mag nach der Bayern-Wahl ein schwacher Trost für die SPD sein, doch die Sozialdemokratie ist nicht «nur» in Deutschland derzeit politisch in der Krise. Die Fehleinschätzung der deutschen Sozialdemokratie, oder zumindest der SPD-Parteiexponenten, bestand in der erneuten Regierungsbeteiligung unter Kanzlerin Merkel. Einen Partei-Erneuerungsprozess innerhalb einer Regierung zu bewerkstelligen, klingt schon ziemlich abenteuerlich und dies notabene bei einer SPD, die sich seit der Umsetzung der Agenda 2010 und nach der Schröder-Ära auf Identitätssuche befindet. Statt Programmatik eher permanenter Krisenmodus und abrupte Richtungswechsel. Die SPD ist zu einer Partei ohne Eigenschaften geworden, auch weil Kanzlerin Merkel quasi die ehemaligen sozialdemokratischen Positionen übernommen und umgesetzt hat. Die SPD hat sich freiwillig in eine politische Sackgasse manövriert. Sowohl eine Weiterführung der grossen Koalition, wie auch ein Bruch mit der Merkel Regierungen, werden den anhaltenden Wählerabsturz kurz, bis mittelfristig nicht stoppen. Mit den aktuellen Führungspersonen in der Partei ist kein glaubwürdiger Neuanfang zu machen. Andrea Nahles und Co. sind nicht Teil der Lösung, sondern Teil des Problems. Die SPD kann aktuell «nur» hoffen, dass die Unionsparteien die grosse Koalition zu Fall bringen und die Sozialdemokraten sich dann mit frischen Kräften effektiv in der Opposition erneuern. Auch dies wird kein Selbstläufer sein, sondern ein langwieriger Prozess und trotzdem aktuell die einzige Option, um sich mittel, bis langfristig wieder zu stabilisieren.
Pascal Merz, Sursee LU

Ein Mann, eine Mission
SonntagsZeitung vom 14. 10. 2018

Am 16. Juli 1969 starteten Armstrong, Aldrin und Collins Richtung Mond. Sie landeten auf dem Mond und kamen unversehrt wieder zurück. Beim dritten Mondflug der Amerikaner kam es zu einer Panne. Ein Sauerstofftank explodierte. Aber den Astronauten im Raumschiff, Fred Haise, Jim Lovell und Jack Swigert gelang es nach einer Umrundung des Mondes dennoch wieder heil auf der Erde zu landen. Die nächsten vier Mondexpeditionen der Nasa gelangen wieder perfekt. Aber waren die Amerikaner zwischen 1969 und 1972 wirklich sechsmal auf dem Mond? Die Apollo-Mondraumschiffe besassen damals einen Computer, der ungefähr mit dem vergleichbar ist, was heute in einer modernen Digitaluhr eingebaut wird. Während den Apollo Missionen musste die kleine Mondlandefähre nicht weniger als siebzehnmal am Hauptraumschiff im Weltraum andocken. 2022 will die Nasa Menschen in einem Raumschiff in eine Umlaufbahn um den Mond schicken, das sollte bei der heutigen Technik ein Kinderspiel sein, über fünfzig Jahre nach der ersten Mondlandung.

Der Aufenthalt auf dieser neuen Raumstation, die 2022 den Mond umkreisen soll, ist wegen der Strahlenbelastung auf einen Monat beschränkt. Ausserhalb des Van Allen Gürtels, der die Erde vor der Weltraumstrahlung schützt, ist die Strahlenbelastung viel grösser als auf der Erde. Die Internationale Raumstation ISS umkreist die Erde in rund 400 Kilometer Höhe. Sie befindet sich immer noch im Schutz des Van Allen Gürtels, der die Besatzung der ISS vor der Weltraumstrahlung schützt. Es gibt Leute, die behaupten die Strahlenbelastung ausserhalb des schützenden Van Allen Gürtels sei sehr hoch, bei einem Flug zum Mars tödlich und bei einer Reise auch schon zum Mond für Menschen nicht verkraftbar.
Heinrich Frei, Zürich

Mit Nadeln zum Heil
SonntagsZeitung vom 14. 10. 2018

Der Schreibende hatte einen Tennisarm. Schulmedizinische Methoden blieben erfolglos, Tennis war nicht mehr möglich. OP-Termin war vereinbart. Das war vor gut 15 Jahren. Dann kam ich in Kontakt mit Frau Dr. med Li Tian in Bern. OP-Termin abgesagt. Es wurden vier Akupunkturtermine vereinbart. Nach der dritten war ich schmerzfrei. Nach Jahren wiederholte sich der Vorgang. Seit nunmehr 10 Jahren beschwerdefrei. Vielen mir bekannter Tennisspieler/innen konnte sie ebenfalls helfen, mir auch noch bei andersartigen Problemen. Da gibt es für mich nun überhaupt keine Diskussion, ob Akupunktur wirksam ist.
Heino Petersen, Wabern BE

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