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In den Valora-Kiosken herrscht dicke Luft

Der hohe Verkaufsdruck führt zu fragwürdigem Handeln – etwa, abgelaufene Sandwiches nicht abzuschreiben

Von Valora eingeschränkt: Die K-Kiosk-Betreiber sind eigentlich selbstständig. Foto: Keystone
Von Valora eingeschränkt: Die K-Kiosk-Betreiber sind eigentlich selbstständig. Foto: Keystone

Bei der Kioskbetreiberin Valora brodelt es an der Verkaufsfront. Das Personal in den Kiosken und anderen Verkaufsstellen (K Kiosk, Press & Books und Avec) beklagt sich über den zunehmenden Verkaufsdruck von der Firmenzentrale in Muttenz.

Gegenüber der SonntagsZeitung erheben Kioskbetreiber schwerwiegende Vorwürfe: Sie seien gezwungen, Abschreiber auf Frischprodukten möglichst tief zu halten. Dies führt offenbar zu Fehlanreizen. «Kauft ein Kunde am Morgen einen Kaffee, wird dieser nicht getippt. Das Geld wird bei Geschäftsschluss verwendet, um abgelaufene Sandwiches nicht abschreiben zu müssen», sagt ein Kioskangestellter.

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