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Im Paradies ist wieder alles koscher

Ruth Thomann wurde als Antisemitin beschimpft. Jetzt feierten Schweizer Juden Sabbat bei ihr in Arosa.

«Es tut uns leid, dass sie derart angefeindet wurde»: Ruth Thomann und Jonathan Kreutner vom Schweizerischen Israelitischen Gemeindebund. Foto:Urs Homberger
«Es tut uns leid, dass sie derart angefeindet wurde»: Ruth Thomann und Jonathan Kreutner vom Schweizerischen Israelitischen Gemeindebund. Foto:Urs Homberger

Vorbeter Michael Fichmann nimmt das jüdische Gebetsbuch «Siddur Schma Kolenu» hervor. Er stimmt auf Hebräisch den Psalm «Jedid Nefesch» – innigster Freund – an. Um ihn herum sitzt eine kleine Gruppe junger Jüdinnen und Juden, die mitsingen. Sie eröffnen am Freitag bei Einbruch der Dunkelheit den Sabbat, den für die jüdische Gemeinde heiligen Ruhetag.

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