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«Fälscher finde ich kriminell und lächerlich»

Nein, das sind keine Brillo-Boxen von Andy Warhol, sondern natürlich solche von Mike Bidlo, 65

Warum sehen Ihre Werke wie jene anderer Maler aus?

Nach Pollock wagten Sie sich sofort an Picasso . . .

In der legendären New Yorker Galerie Leo Castellis zeigten sie 1988 Picassos Frauenporträts. Warum gerade diese?

Die Ausstellung war aber auch ein Riesenskandal, nicht wahr?

War es keine?

Vergleichen Sie Ihre Bilder mit den Originalen?

Wie war das für Sie?

Weil Ihr Werk vom Original abfiel?

Klingt komplex. Haben Sie mit Elaine Sturtevant oder Richard Prince, die auch zum «Appropriation»-Stil gehören, darüber gesprochen?

Elaine Sturtevant wollte nie, dass man sie eine «Appropriation»-Künstlerin nennt. Verstehen Sie das?

Ist das nicht der Fall?

Haben das die Maler, die Sie nachmachen, auch so entspannt gesehen?

Die Appropriation ist heute dank der Technologie jedem zugänglich.

Fühlen Sie sich verantwortlich? Appropriationisten waren doch Vorboten der Copy-and-Paste-Kultur.

Was fasziniert Sie an ihm?

Was denken Sie von der jungen Kunst? Gibt es ein Werk, das Sie gern nachmachen würden?

Kritiker halten die Remake-Manie für einen regressiven Zug. Ist sie es?

Heute hat jeder Museums-besucher ein Handy, malt der Mona Lisa Eselsohren auf und stellt sie so auf Instagram.