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«Es gibt Ähnlichkeiten zwischen Raubüberfällen und Filmemachen»

Rückkehr mit Gaunern: Steven Soderbergh (links) präsentiert als Comeback eine ernst gemeinte Komödie, gespickt mit Sprüchen und exzellenten Darstellern wie dem blondierten Daniel Craig.
Nach dem frühen Erfolg folgten die Prügel für diesen prätentiösen zweiten Film mit Jeremy Irons. Er soll bald, neu geschnitten, wieder rauskommen.
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Wieso ausgerechnet eine Gaunerkomödie?

Wieso nicht?

Sie haben zahlreiche Filme mit Diebstählen realisiert.

Tatsächlich?

Aber Sie haben keine 10-Punkte-Liste am Kühlschrank wie die Diebe im Film?

Ist einer davon «Shit ­happens», wie in «Logan Lucky»?

Im Ernst, sehen Sie wirklich einen Zusammenhang zwischen Filmen und Überfällen?

Wollten Sie deshalb keine Filme mehr für die grossen ­Hollywoodstudios drehen?

Wozu denn?

Was störte Sie an der Art, wie Filme heute ins Kino gebracht werden?

Sie wollen das ändern?

Das Problem ist nur: Die Einnahmen für «Logan Lucky» sind nicht hoch, der Film floppte.

Tatsächlich?

Es ist ein klassisches Trump-Wähler-Land.

Lügen?

Glauben Sie eigentlich noch an die Kraft des Kinos?

Sie haben gesagt, künstlerisch habe sich das Kino in den letzten Jahren kaum entwickelt.

Das ist 60 Jahre her . . .

Was ist zum Beispiel mit der nicht linearen Erzählweise von «Pulp Fiction»?

Apropos Technik: Interessiert Sie das 3-D-Kino?

Sie arbeiten immer wieder mit den gleichen Schauspielern zusammen, George Clooney und Brad Pitt bei «Ocean’s», jetzt mit Channing Tatum. Wieso?

Jetzt gehört auch Daniel Craig dazu, der einen durch­geknallten Gauner spielt.

Würden Sie auch einen James-Bond-Film mit ihm inszenieren?

Wird es je einen «Ocean’s Fourteen»-Film geben?

Zu Rihanna gibts einen Satz in «Logan Lucky» – ein Mädchen behauptet, der ­Regenschirm aus ihrem Hit «Umbrella» sei ein Symbol für das weibliche Geschlechtsorgan.

Es gibt Leute, die sagen, diese Autorin gebe es gar nicht, Sie hätten das Drehbuch selber geschrieben.

. . . Sie führen die Kamera ja bei Ihren Filmen auch selber und schneiden unter Pseudonym.

Am Ende des Abspanns steht, niemand sei ausgeraubt worden während der Herstellung von «Logan Lucky», ausser Ihnen.