Zum Hauptinhalt springen

Ein schneller Klick mit langfristigen Folgen

Wer auf Facebook bei ehrverletzenden Inhalten auf «Gefällt mir» drückt, macht sich strafbar. Das entschied das Zürcher Obergericht in einem wegweisenden Urteil.

Wer der Verfasser einer Nachricht ist, spielt keine Rolle. So entschied das Obergericht. Bild: Keystone
Wer der Verfasser einer Nachricht ist, spielt keine Rolle. So entschied das Obergericht. Bild: Keystone

Der Präsident des Vereins gegen Tierfabriken (VgT), Erwin Kessler, vertrete «braunes Gedankengut» und sei «braune Scheisse». Bei solchen und anderen Beiträgen auf Facebook drückte Benjamin Frei im Frühling 2016 fleissig den «Gefällt mir»-Knopf. Der 32-Jährige Basler likte auch Kommentare, in denen Kessler als «Antisemit» bezeichnet wurde.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.