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Ein Marder unter Strom und ein nekrophiler Erpel

Museumsdirektor Kees Moeliker zeigt in Rotterdam die skurrilste Tiersammlung der Welt – in seinem schaurigen Schaukasten liegt auch ein ­Kadaver aus der Schweiz.

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Nadja Pastega@sonntagszeitung

Der Nachmittag neigte sich Richtung Feierabend. Ruhig sass Kees Moeliker an seinem Schreibtisch, als plötzlich etwas gegen die Glasfassade des Naturhistorischen Museums Rotterdam krachte. Er vermutete, dass soeben ein neues Exponat für die Museumssammlung an die Scheibe geklatscht war. Moeliker stieg ins Erdgeschoss hinunter, um nachzusehen. Bäuchlings in einem Beet lag eine leblose, männliche Stockente.

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