Sie machte die «Vogue» zur Bibel der Modebranche

Anna Wintour bleibt auch nach 30 Jahren Chefredaktorin der amerikanischen «Vogue». Zu Recht?

Verehrung und eine gute Portion Furcht: Anna Wintour. Bild: WireImage / Getty

Verehrung und eine gute Portion Furcht: Anna Wintour. Bild: WireImage / Getty

Diesen Sommer war sich die Modewelt todsicher, dass es nun wirklich so weit sei. Dass die Tage von «Vogue»-Chefredaktorin Anna Wintour endgültig gezählt seien. Worauf das gründete und wer die viel zitierten «Stimmen» waren, weiss keiner – man spekuliert nicht namentlich über den Abgang einer «Nuclear Wintour», es wäre das eigene Ende. Jedenfalls schien es ausgemacht zu sein, dass Wintour noch die Septemberausgabe der amerikanischen «Vogue» vorlegen und dann ihren Abschied nehmen würde. Redaktionen in aller Welt bereiteten schon den Nachruf vor. Doch dann räumte Bob Sauerberg, Verlagschef von Condé Nast, das Szenario mit zwei Tweets ab. Wintour bleibe «auf unbegrenzte Zeit» Chefredaktorin der «Vogue». Ihr Einfluss sei «unvorstellbar».

SonntagsZeitung

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