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Die Jagd nach dem Gold von Lava endet in der Schweiz

Vor Korsika plünderten Taucher einen antiken Goldschatz. Ein grosser Teil davon wurde in der Schweiz verkauft. Frankreich verlangt die wertvollen Stücke jetzt zurück.

Eine der Münzen aus dem Schatz von Lava. Foto: PhotoPQR/Nice Matin
Eine der Münzen aus dem Schatz von Lava. Foto: PhotoPQR/Nice Matin

Lastet auf diesem antiken Schatz eine Art Fluch?

Er besteht aus über 1400 Münzen aus reinstem Gold. Von der Zeit des Römischen Reiches bis ins 20. Jahrhundert lag er verschollen am Grund des Meeres – in einer felsigen Grotte in der Bucht von Lava, an Korsikas Westküste. Dann wurde er illegal zu Geld gemacht. Taucher und Münzhändler wurden verhaftet und verurteilt. Ein Teil des Schatzes gelangte nach Zürich, Genf und Basel. Hier wurden die Stücke für Millionen von Franken verkauft. Der Genfer Staatsanwalt hat eine Goldmünze beschlagnahmt. Im Januar entschied das Bundesstrafgericht, dass diese zur Inspektion Frankreich übergeben werden muss.

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