Der neue Chef wird für Julius Bär zur Belastung

Viele aktuelle Rechtsfälle der Bank stammen aus der Zeit, als Bernhard Hodler Risikoverantwortlicher war.

Gilt in den Augen vieler als Übergangschef: Bernhard Hodler Foto: Stefan Wermuth/Getty

Gilt in den Augen vieler als Übergangschef: Bernhard Hodler Foto: Stefan Wermuth/Getty

Erich Bürgler@sonntagszeitung
Holger Alich@Holger_Alich

Der Chef der Privatbank Julius Bär, Bernhard Hodler, kämpft mit zahlreichen Schwierigkeiten. Die eidgenössische Finanzmarktaufsicht (Finma) hat die Bank im Verdacht, schwerwiegende rechtliche Verstösse bei der Aufnahme von Kundengeldern begangen zu haben. Dies im Zusammenhang mit Korruptionsfällen beim Weltfussballverband Fifa und der staatlichen Ölgesellschaft Venezuelas, PDVSA. Die Finma hat deshalb ein sogenanntes Enforcement-Verfahren eingeleitet, wie die NZZ jüngst berichtete. Das macht die Aufsichtsbehörde nur, wenn sie nach vorherigen Abklärungen Verdächtiges findet. Bei nachweislichem Fehlverhalten kann sie die Bank bestrafen – bis hin zum Bewilligungsentzug.

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