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Der geheime Knebelvertrag der Franzosen

Das Versprechen, das Unternehmen Sika bleibe eigenständig, war von Anfang an leer.

Geheimvertrag vom Dezember 2014: Voller Durchgriff von Saint-Gobain, Verbot grösserer Akquisitionen, Beschneidung der Dividende. Foto: Keystone
Geheimvertrag vom Dezember 2014: Voller Durchgriff von Saint-Gobain, Verbot grösserer Akquisitionen, Beschneidung der Dividende. Foto: Keystone

«Sika bleibt Sika.» Mit grossflächigen Plakaten, ganzseitigen Inseraten, einer eigens aufgeschalteten Website und einer Interviewoffensive warb die Erbenfamilie Burkard um die Gunst der Öffentlichkeit, als ihr klar wurde, dass sie den Widerstand des Verwaltungsrats gegen den Verkauf nicht würde brechen können. Saint-Gobain-Chef Pierre-André de Chalendar verkündete in zwei offenen Briefen die gleiche Botschaft: Unter dem Dach seines Konzerns werde «Sika ein Schweizer Unternehmen bleiben» und sich «einer grossen Autonomie erfreuen».

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