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«Das ist paradox. Das gefällt mir»

«Ich habe schon Filme voll­kommen besoffen gemacht und andere voll­kommen nüchtern. Man sieht keinen ­Unterschied»: Regisseur Aki Kaurismäki, 59. Foto: David von Becker

Aki Kaurismäki, wie geht es ­Ihnen?

Haben Sie wirklich das ­Gefühl, Ihre Filme würden immer schlechter?

Im Gegenteil, «The Other Side of Hope» ist bis jetzt mein Lieblingsfilm von 2017.

«Ich bin ein einsamer Wolf. Man wird auf mein Herz zielen und mich abknallen.»

In Ihren Filmen gibt es immer ein Happy End, nicht wahr?

Was heisst das genau?

Entschuldigen Sie, Sie haben soeben mein Glas Weisswein ausgetrunken . . .

«Ich mache keine Filme mehr. ‹The Other Side of Hope› ist mein ­letzter.»

Wieso ein Wolf?

So, wie Sie Filme machen, sind Sie schon ein Alpha-Wolf!

Aber er ist doch der zweite Teil einer Trilogie.