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«Am ehesten dürfte ein Sitz der SVP infrage gestellt werden»

«Was die Öffentlichkeit sagt, geht oft an den Politikern vorbei»: Michael Hermann. Fotos: Sebastian Magnani

Michael Hermann, trauen Sie sich zu, die Bundesratswahlen beeinflussen zu können?

Nicht wirklich oder nein?

Indem Sie den Politikern die Vor- und Nachteile der Kandidaturen aufzeigen, auch parteistrategisch gesehen.

Führt das zu schlechten Wahlergebnissen?

Inwiefern?

Möchten Sie es denn?

«Es ist gut, wenn es eine klare Favoritin gibt.»

Wer wird denn Bundesrat?

Ist es eine Farce, dass die FDP neben Keller-Sutter nur Alibikandidaten präsentiert?

Wie bei der CVP.

Wen sehen Sie in der Poleposition?

Manche finden, das Feld der CVP-Bewerber sei lamentabel. Daher wird Präsident Gerhard Pfister ins Spiel gebracht.

Sie könnten jetzt Pfister in den Bundesrat analysieren.

Warum nicht?

Pfister will nach wie vor nicht kandidieren. Es gab ohnehin ein Absagerennen in den letzten Tagen. Wieso?

«In der Bundesversammlung wird die Geschlechterfrage ein Faktor sein, aber nicht der einzige.»

Warum stehen die Frauenfrage und die regionale Herkunft der Kandidierenden im Fokus?

Welche Rolle spielt die Frauenfrage bei der Wahl?

Ergibt es Sinn, dass ein Jahr vor den Parlamentswahlen noch rasch zwei Bundesräte ausgetauscht werden?

Dadurch sinken auch die Chancen für einen grünen oder grünliberalen Bundesrat.

Welche?

Warum? Die SVP ist die einzige Partei, die rechnerisch zwei Sitze verdient.

Wie realistisch ist es, dass die Rechte bei den Wahlen 2019 verliert?

Nun sind aber in Bayern die Sozialdemokraten eingebrochen.

Trotzdem steht die SP vor einer Zerreissprobe aufgrund der Europafrage.

Was denken Sie?

Wer würde davon profitieren?

«Ich lebe davon, dass die Resultate unserer Wahlumfragen am Ende auch stimmen.»

Unter den Politanalysten fallen Sie auf, weil Sie auch eigene Positionen vertreten.

Sind Sie Mitglied eine Partei?

Sie sagten vor Jahren, Sie seien zwischen SP und FDP, aber nicht grünliberal.

Können Sie garantieren, dass Ihre Wünsche nicht auch Ihre Ergebnisse bestimmen? Man weiss ja, dass Umfragen durchaus die Haltung der Leute beeinflussen können.

Wie rentiert Ihr Geschäft?

Dabei haben Sie nicht einmal Politologie studiert, sondern Geografie.

Können Sie sich vorstellen, einmal selbst Politiker zu werden?