Zum Hauptinhalt springen

Albert Rösti ist Spendenkönig

So viel Geld investieren die Parteichefs in ihren persönlichen Wahlkampf.

Albert Rösti (SVP): 40'000 Franken plus

Das Wahlkampfbudget von SVP-Präsident Albert Rösti liegt deutlich unter 100'000 Franken, wie er sagt. Der Berner Nationalrat rechnet mit Spenden von rund 40'000 Franken. Dabei handelt es sich um Klein- und Kleinstspenden in der Höhe von 20 bis mehreren Hundert Franken. Spenden über 10'000 Franken sind keine dabei. Zudem will Rösti eigene Mittel einschiessen. Die Namen der Spender gibt er nicht bekannt.

Christian Levrat (SP): 0 Franken

Der SP-Präsident führt keinen persönlichen Wahlkampf. Seine Freiburger SP managt und finanziert zusammen mit den Nationalratswahlen auch den Kampf um seine Wiederwahl in den Ständerat. Das Gesamtbudget beträgt 220'000 Franken. Allfällige Spenden würde Levrat der Partei weiterleiten. Alle Spenden von Firmen und Organisationen sowie Privatspenden ab 5000 Franken werden namentlich genannt.

Petra Gössi (FDP): circa 65'000 Franken

Petra Gössi hat ihr Wahlkampfbudget noch nicht erstellt. 2015 belief es sich auf rund 65'000 Franken. Den grössten Teil bezahlt die FDP-Präsidentin und Schwyzer Nationalrätin selbst, dazu kommen Spenden. Die meisten bewegen sich im Bereich zwischen 500 und 1000 Franken. Alle Spenden laufen auf ein separates Wahlkampfkonto. Ob Gössi die Namen ihrer Spender bekannt geben wird, hat sie noch nicht entschieden.

Gerhard Pfister (CVP): 30'000 Franken

Der CVP-Chef will für seinen persönlichen Wahlkampf 30'000 Franken ausgeben, die er aus der eigenen Tasche bezahlt. Dazu kommen Mandats- und Wahlkampfabgaben an seine Zuger Kantonalpartei von einigen Tausend Franken, die indirekt seinem Wahlkampf zugutekommen. Allfällige Wahlkampfspenden wird Gerhard Pfister seiner Partei weiterleiten. Herkunft und Höhe der Spenden werden nicht genannt.

Regula Rytz (Grüne): 30'000 Franken

Regula Rytz kandidiert in diesem Jahr im Kanton Bern sowohl für den National- als auch den Ständerat. Das Wahlkampfbudget steht noch nicht. Vor vier Jahren kostete ihr Nationalratswahlkampf knapp 30'000 Franken. Die Grünen-Präsidentin will sich heuer an die Vorgaben der Transparenzinitiative halten und Spenden über 10'000 Franken offenlegen, sofern es solche geben sollte. Die Spenden fliessen auf ein separates Konto.

Jürg Grossen (GLP): 50'000–70'000 Franken

Im ersten Grobbudget für den diesjährigen Wahlkampf rechnet GLP-Präsident Jürg Grossen mit Ausgaben von 50'000 bis 70'000 Franken. Der Berner Nationalrat plant mit Spenden in der Höhe von 30'000 Franken. Den Rest will er mit eigenen Mitteln finanzieren. Spenden von über 10'000 Franken will er nicht annehmen, weil er unabhängig bleiben möchte. Grossen hat nicht vor, Herkunft und Höhe der Spenden zu veröffentlichen.

Martin Landolt (BDP): 40'000 Franken

Der BDP-Präsident hat vor vier Jahren rund 40'000 Franken für seinen persönlichen Wahlkampf ausgegeben und sowohl mit Spenden als auch privat finanziert. Dieses Jahr wird der Glarner Nationalrat in ähnlichem Umfang Wahlkampf machen. Umfang und Herkunft der Spenden legt er nicht offen, solange die Transparenzinitiative nicht angenommen ist. Spenden von über 10'000 Franken erhält Landolt allerdings nicht.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch