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Geldblog: Spartipps für KinderSoll ich den Kinderbatzen vom eigenen Vermögen trennen?

Wer für Kinder und Enkel spart, muss überlegen, ob er das Geld gleich an diese überträgt oder vorerst als eigenes Vermögen behält – anlegen kann man es bei beiden Varianten.

So oder so: Beim Sparbatzen der Kinder sollte man klare Verhältnisse schaffen.
So oder so: Beim Sparbatzen der Kinder sollte man klare Verhältnisse schaffen.
Foto: Getty Images

Ich spare das Elterngeld für meinen Sohn und werde es ihm dann bei seiner Volljährigkeit übertragen. Da die Banken praktisch keine Zinsen zahlen, lege ich es an der Börse an. Damit das geht, vermische ich es mit meinem eigenen Geld. Das gesamte Portfolio versteuere ich. Aus Sicht des Steueramts gibt es also keine Unterscheidung. Es handelt sich ja um ein von mir verwaltetes Kindesvermögen und nicht um eine Schenkung oder einen Vorerbbezug. Nur, das weiss das Steueramt nicht, und ich kann es auch nicht belegen. Leserfrage von O.G.

Wenn ich Sie richtig verstanden habe, haben Sie das für Ihren Sohn bereits angesparte Geld bis jetzt nicht Ihrem Sohn geschenkt. Vielmehr haben Sie die Absicht, den Gesamtbetrag in zehn Jahren zu übertragen. Das, was Sie bis jetzt sparen, gehört somit nach wie vor Ihnen und nicht Ihrem Sohn, denn es liegt auch nicht auf einem Kinderkonto und ist gemäss Ihren Angaben auch nicht als Vermögen Ihres Sohnes ausgewiesen, sondern Teil Ihres eigenen Vermögens, das Sie an der Börse anlegen.

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