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Resultate im ÜberblickSo wurde in der Region gewählt und abgestimmt

In über einem Dutzend Berner Gemeinden stand an diesem Sonntag ein Urnengang an. Die Rundschau.

Das Wichtigste in Kürze:

Daneben wird in zahlreichen bernischen Gemeinden abgestimmt und/oder gewählt. Die Resultate finden sie fortlaufend im untenstehenden Ticker. (mb)

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Biel: Linke gewinnen auch im Stadtrat

Im 60-köpfigen Stadtrat legt das linksgrüne Lager zu. Die Grünen verfügen neu über 10 Sitze (+2), die SP neu 14 (-2), Juso über 3 (+1) und PdA 2 Sitze (+1). Die Liste Passerelle legte ebenfalls einen Sitz zu (3). Damit kommt dieses Lager neu auf insgesamt 32 Sitze.

In der Mitte erobern die Grünliberalen 5 Sitze (+1). Die EVP kann ihre 2 Sitze halten. Die BDP kommt noch auf einen Sitz (-1). Im rechten Lager verliert die SVP verliert einen Sitz und kommt neu auf 10. Die FDP verliert zwei Sitze und kommt neu auf insgesamt 9 Sitze. Die EDU hält ihren Sitz. Um einen Sitz im 60-köpfigen Stadtrat bewarben sich 364 Frauen und Männer. (sda)

Ostermundigen: Abwahl im Gemeinderat

Ostermundigen hat den Gemeinderat gewählt - und es könnte zu einer Veränderung kommen. Bettina Fredrich (SP) holte mehr Stimmen als der bisherige Andreas Thomann (SP). Fredrich kandidierte ebenfalls fürs Gemeindepräsidium. Sie musste sich jedoch von Thomas Iten geschlagen geben. Ob sie die Wahl in den Gemeinderat annehmen wird, ist derzeit noch offen.

Sonst bleibt alles wie gehabt: alle anderen Bisherigen sind wieder angetreten und wurden wiedergewählt.

Die SP ist wieder stärkste Kraft im Gemeinderat. Bei den letzten Wahlen wurde sie von der SVP überholt, die nun wieder verloren hat. Ebenfalls zulegen konnte die GLP. Sie holte zwei Sitze, muss einen davon aber an den parteilosen Gemeindepräsidenten Thomas Iten abgeben.

Biel: Rotgrün verteidigt Mehrheit im Gemeinderat

In der Stadt Biel verteidigen SP und Grüne mit drei Sitzen die Mehrheit in der fünfköpfigen Stadtregierung. SVP-Gemeinderat Beat Feurer schaffte die Wiederwahl wie auch FDP-Frau Silvia Steidle.

Unbestritten war die Wiederwahl von Stadtpräsident Erich Fehr (SP) – sowohl als Gemeinderat als auch an der Spitze der Stadtregierung. Als Stadtpräsident schaffte Fehr mit 57 Prozent der Stimmen auf Anhieb das absolute Mehr, weshalb es zu keinem zweiten Wahlgang kommt.

Fehr kommentierte sein Resultat gegenüber «Telebielingue» als Bestätigung, «dass wir als Stadtregierung gut gearbeitet haben in den letzten vier Jahren». Nun könne man ohne Druck weiterarbeiten.

Für die zurückgetretenen Cédric Némitz (SP) und Barbara Schwickert (Grüne) ziehen neu Glenda Gonzalez Bassi (SP) und Lena Frank (Grüne) in die Stadtregierung ein. Damit haben die Frauen in der Bieler Exekutive künftig die Mehrheit. Auch verbleiben zwei Romands in der Stadtregierung.

Die rotgrüne Liste erreichte einen Wähleranteil von 51 Prozent, die SVP 20 Prozent und die FDP 15 Prozent. Die Mitte-Liste mit der Spitzenkandidatin Sandra Gurtner-Oesch (GLP) schaffte die Wahl mit 9 Wählerprozenten nicht. Die Liste «Passerelle» erreichte lediglich 5 Prozent. (sda)

Stadtpräsident Erich Fehr (SP) hat die Wiederwahl in den Gemeinderat geschafft.
Stadtpräsident Erich Fehr (SP) hat die Wiederwahl in den Gemeinderat geschafft.
Foto: zvg
Ebenso wiedergewählt wurden Beat Feurer (SVP) und...
Ebenso wiedergewählt wurden Beat Feurer (SVP) und...
Foto: zvg
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Berner lehnen BGI am deutlichsten ab

Die Stadt Bern führt die Liste an, was die Ablehnung der Begrenzungsinitiative anbelangt. Satte 84,2 Prozent der Wählerschaft sprachen sich gegen die SVP-Initiative aus. In Thun lagen die Nein-Stimmen bei 62,39 Prozent, in Biel bei 74,28 Prozent und in Burgdorf bei 70,7 Prozent.

Am anderen Ende der Liste lagen zwei Orte aus dem Kanton Schwyz: Unteriberg, das die Abstimmung mit 84,19 Prozent annahm und Alpthal mit 83,59 Prozent. Dann folgt erneut ein Dorf im Kanton Bern: Reisiswil mit 82,66 Prozent und Wachseldorn 82,11 Prozent.

Sigriswil: Amstutz schafft Wiederwahl

SVP-Grossrätin Madeleine Amstutz ist am Sonntag mit einem Glanzresultat in den Gemeinderat von Sigriswil gewählt worden. Die Politikerin war wegen angeblich zu hoher Spesenbezüge unter Druck geraten (mehr dazu können Sie hier nachlesen).

Auch die Spesenaffäre konnte Madeleine Amstutz nichts anhaben: Sie erzielte das beste Resultat aller Kandidierenden.
Auch die Spesenaffäre konnte Madeleine Amstutz nichts anhaben: Sie erzielte das beste Resultat aller Kandidierenden.
Foto: Christian Pfander

Amstutz hatte bislang das Amt der Gemeindepräsidentin inne, welche die Gemeindeversammlungen leitete und repräsentative Aufgaben übernahm. Diese Funktion wird abgeschafft und neu dem Gemeinderatspräsidium zugeordnet. Amstutz kandidierte in der Folge für einen Sitz im siebenköpfigen Gemeinderat.

Die lokale SVP verweigerte ihr jedoch die Nominierung und begründete dies mit der Spesenaffäre. Dabei ging es um angeblich zu Unrecht bezogene Spesen für repräsentative Aufgaben. Amstutz trat in der Folge auf der Liste der neu gegründeten «Neuen Volkspartei» zu den Sigriswiler Wahlen an.

Gleich zwei Sitze

Mit 1279 Stimmen erzielte sie am Sonntag das Spitzenresultat. Eine Mitstreiterin der «Neuen Volkspartei» schaffte ebenfalls die Wahl. Beide Sitzgewinne gingen zulasten der SVP. Ausserdem nahm die BDP den Parteilosen Bürgern Sigriswil einen Sitz ab.

Die neue Sitzverteilung in der Exekutive von Sigriswil: SVP 2, Neue Volkspartei 2, BDP 1, Parteilose Bürger 1, SP 1. (sda)

Sonvilier: Windparkprojekt abgelehnt

Die Stimmberechtigten von Sonvilier stellen sich mit knapper Mehrheit gegen das Windkraftprojekt Quatres Bornes. Sie lehnten die entsprechende Überbauungsordnung am Sonntag mit 286 zu 281 Stimmen. Nur fünf Stimmen machten den Unterschied.

Das kantonsübergreifende Projekt sah sieben Windturbinen auf Gemeindegebiet von Sonvilier und drei Turbinen auf dem Gebiet der Neuenburger Gemeinde Val-de-Ruz vor.

Bekämpft wurde das Projekt von Anwohnern, die sich in der Vereinigung «Sauvez l’Echelette» zusammengeschlossen hatten. Ihrer Ansicht nach verträgt der Regionalpark, der auf sanften Tourismus und Biodiversität setze, keinen Windpark.

Mit der Ablehnung setzten die Einwohner von Sonvilier ein Zeichen für die ganze Schweiz, teilte der Verband Freie Landschaft Schweiz mit. Er fordert die Bundesbehörden auf, die Energiestrategie zu überprüfen und aus der Windenergie auszusteigen. Ein Ausstieg aus der Atomenergie sei auch ohne Windturbinen möglich. (sda)

Biel: Probleme bei der Stimmabgabe

Am Mittag warteten in Biel noch mehrere dutzend Personen auf dem Robert-Walser-Platz darauf, ihre Stimme im Abstimmungslokal am Bahnhof abgeben zu können. Doch nicht alle schafften das.

Die Stadtbehörden beriefen sich auf gesetzliche Vorgaben, wonach nur diejenigen Personen zur Abstimmung zugelassen sind, die sich zur Schliessungszeit um 12 Uhr «im oder gerade vor dem Stimmlokal» befanden.

So musste eine unbekannte Zahl von Stimmberechtigten abgewiesen werden. Die Stadtkanzlei äusserte in einem Communiqué Bedauern für die Situation und bat um Verständnis. Sie erinnerte auch daran, dass die Stadt mehrmals dazu aufgerufen habe, wenn möglich brieflich abzustimmen. (sda)

Nationale Vorlagen: Kantonale Resultate
  • Begrenzungsinitiative: 38,6 Prozent Ja / 61,4 Prozent Nein
  • Jagdgesetz: 47,0 Prozent Ja / 53,0 Prozent Nein
  • Kinderabzüge: 29,5 Prozent Ja / 70,5 Prozent Nein
  • Vaterschaftsurlaub: 56,9 Prozent Ja / 43,1 Prozent Nein
  • Kampfjets: 51,4 Prozent Ja / 48,6 Prozent Nein
Stadt Bern: 93 Prozent haben brieflich abgestimmt

In der Stadt Bern haben dieses Mal 93 Prozent der Stimmberechtigten schriftlich abgestimmt. Normalerweise sind es nur um die 85 Prozent. Damit folgten viele Stimmende dem Aufruf des Gemeinderats, in Corona-Zeiten auf den Besuch eines Stimmlokals zu verzichten.

Wer trotzdem die eigenhändige Stimmabgabe bevorzugte, musste eine Maske tragen. Zudem wurden die Stimmenden aufgefordert, ihre Hände vor Ort zu desinfizieren, Ansammlungen vermeiden und das Lokal nach der Stimmabgabe rasch zu verlassen.

Insgesamt 52'645 Stimmberechtigte gaben ihre Stimme brieflich ab, 3863 suchten ein Stimmlokal auf. (sda)

Dreierfusion um Murten

Die Fusion zwischen Murten, Galmiz und Gempenach ist Tatsache. Während Murten und Gempenach klar für die Fusion stimmten, wurde es in Galmiz noch einmal richtig knapp. 8 Stimmen machten den Unterschied. 196 Stimmberechtigte befürworteten die Fusion, 188 stimmten dagegen. Die Stimmbeteiligung lag in Galmiz bei 68 Prozent. Die Fusion wird auf 2022 wirksam. Zum gleichen Zeitpunkt wird auch die bernische Exklave Clavaleyres zu Murten stossen und damit den Kanton wechseln. (FN/hus)

Muri: Kein Hochhaus für Gümligen

In Muri hatten die Stimmberechtigten über ein weiteres Paket zur Ortsplanungsrevision zu befinden. Beim umstrittensten Teil, der die Grundlage für ein Hochhaus in Gümligen legen sollte, liessen sie den Gemeinderat und das Parlament buchstäblich im Regen stehen: Anders als die Vorinstanzen, die sich deutlich für den seit langem diskutierten 60-Meter-Turm beim Bahnhof ausgesprochen hatten, sagte das Volk nun Nein. Und das nicht zu knapp: 3275 Nein standen gerade mal 2214 Ja gegenüber, womit die Vorlage mit 59,7 Prozent abgelehnt war. Die anderen vier Vorlagen schafften die Hürde mit satten Ja-Mehrheiten, unter anderem auch jene, die den Ersatz der angejahrten Überbauung Rütibühl-Süd möglich macht.

Nach dem Nein der Stimmenden bleibt das Hochhaus in Gümligen eine Vision.
Nach dem Nein der Stimmenden bleibt das Hochhaus in Gümligen eine Vision.
Foto: DVDarchitecture GmbH (PD)
Biel: Dufour-Schule kann saniert werden

Die Schulanlage Dufour in der Bieler Altstadt kann saniert werden. Die Stimmberechtigten genehmigten einen Kredit von 18,35 Millionen Franken, wie die Stadtkanzlei am Sonntag mitteilte.

Das historische Gebäude ist zum Teil über 500 Jahre alt und steht unter Schutz. Die Bausubstanz ist laut Gemeinderat grundsätzlich in einem guten Zustand, so dass der Erhalt der markanten Anlage mit einer massvollen Sanierung möglich sei.

Gegner der Vorlagen sprachen dagegen von einer Luxussanierung. Zusätzlichen Schulraum liesse sich günstiger schaffen, kritisierten sie. Ihre Argumente verfingen nicht: 11'123 Stimmberechtigte hiessen die Vorlage gut, 2396 lehnten sie ab. Die Stimmbeteiligung betrug 50,6 Prozent.

Unbestritten blieben zwei weitere Vorlagen. So sagte das Volk Ja zur Abgabe von Land im Baurecht im Gurzelenquartier. Damit wird der Weg für gemeinnützigen Wohnungsbau im Bereich Blumenstrasse Süd geebnet. Der Bereich Blumenstrasse Nord – Standort des nicht mehr benötigten Fussballstadions – folgt später.

Zudem genehmigten die Stimmberechtigten die Teiländerung der baurechtlichen Grundordnung im Bereich Jakob-Strasse Süd. Am Übergang zwischen dem Mettquartier und der Industriezone Bözingenfeld soll ein neues Quartier mit hohem Wohnanteil entstehen. (sda)

Biel: Stebler wird Regierungsstatthalterin

Die Ersatzwahl für das Regierungsstatthalteramt Biel ist entschieden: Romi Stebler (FDP) setzt sich mit 14'439 Stimmen gegen Bruno Bianchet (SP, 13'504 Stimmen) durch. Die Freisinnige übernimmt das Amt damit von Bianchets Parteikollegen Philippe Chételat. (mb)

Die neue Bieler Regierungsstatthalterin Romi Stebler.
Die neue Bieler Regierungsstatthalterin Romi Stebler.
Foto: zvg
Zollikofen: Schulhaus-Erweiterung im Oberdorf

Die Stimmberechtigten haben einen Kredit von 5,3 Millionen Franken für die Erweiterung des Schulhauses Oberdorf genehmigt. Der Entscheid fiel mit einem Ja-Stimmen-Anteil von fast 88 Prozent überaus deutlich aus. Wegen den steigenden Schülerzahlen ist mehr Schulraum nötig, speziell bei der Tagesschule. Dieses Raumdefizit kann nicht mehr mit einzelnen kleinen Massnahmen ausgeglichen werden. Deshalb ist ein Neubau vorgesehen, der auf der Häberlimatte mit Verbindung zum Zentralschulhaus erstellt wird. Er beinhaltet Räume für die Tagesschule, zwei Kindergärten, Gruppenräume und Räume für die Administration. Der Bezug ist auf das Schuljahr 2022/2023 geplant

Resultat: 3267 Ja (87,8 %), 456 Nein (12,2 %). Stimmbeteiligung 61,5 %.

Zollikofen: Ebenfalls Ja zu Hirzi-Dach

Die Sanierung und Überdachung der Eisbahn im Sporzentrum Hirzenfeld ist beschlossene Sache. Nach Münchenbuchsee hat auch Zollikofen Ja gesagt, mit rund 80 Prozent. Der Anteil von Zollikofen an den Gesamtkosten von 5,53 Millionen Franken beträgt 2,6 Millionen. Gleichzeitig hat Zollikofen auch eine Änderung der Gemeindeverfassung genehmigt. Dieses war nötig, damit das Abstimmungsergebnis auch gültig ist. Denn bisher lag die Kompetenz für Kredite bei Gemeindeverbänden beim Parlament. (hus)

Stadt Bern: Heilpädagogische Schule kann gebaut werden

Der Neubau der Heilpädagogischen Schule Bern wird Realität. Der Baukredit von 30,8 Millionen Franken wurde vom Stadtberner Stimmvolk mit 89,46 % klar angenommen. Die Schule bietet Platz für 50 kognitiv und teilweise körperlich beeinträchtigte Kinder und Jugendliche.

Am aktuellen Standort sind sieben Klassen untergebracht, diese Zahl kann am neuen Ort auf 12 erhöht werden. Die Schule existiert seit 50 Jahren und ist derzeit auf zwei Häuser verteilt. Eines ist an der Tscharnerstrasse 10, das andere am Hopfenrain 10. Diese müssten altersbedingt saniert werden.

Auf einem städtischen Grundstück an der Statthalterstrasse ist ein zweistöckiger Ersatzneubau vorgesehen. Nebst den Unterrichtsräumen wird es eine Quartierküche, Turnhalle, Therapierräume und eine Bibliothek geben.

Gebaut wird voraussichtlich Ende Jahr und der Neubau soll in zwei Jahren eröffnet werden. (cla)

So haben sich die Stimmen verteilt: Ja-Stimmen 47'681 (89,46 %), Nein-Stimmen 5'617 (10,54 %). Die Stimmbeteiligung lag bei 66,93 %.

Stadt Bern: Pionierarbeit bei Parteienfinanzierung

Das Stadtberner Stimmvolk will genauer erfahren, von wem Parteien, Politiker und Abstimmungskomitees Geld erhalten. Und wie hoch ihre Budgets sind. Hier gehts zum ausführlicheren Artikel.

An der Medienkonferenz zum Wahlauftakt des Rot-Grün-Mitte-Bündnisses.
An der Medienkonferenz zum Wahlauftakt des Rot-Grün-Mitte-Bündnisses.
Foto: Raphael Moser

Stadt Bern: Kredit Überbauung Reichenbachstrasse angenommen
So soll die Überbauung dereinst aussehen.
So soll die Überbauung dereinst aussehen.
Quelle: PD

Der Kredit der Wohnüberbauung der Reichenbachstrasse 118 wurde angenommen mit 77,31 %. Die geplante Überbauung liegt im Tiefenauquartier. Im Frühling 2023 sollen am Standort der ehemaligen Krankenpflegeschule Engeried erste Bewohner einziehen. Das Ganze kostet die Stadt als Bauherrin 57,1 Millionen Franken.

Die Überbauung wird als 2000-Watt-Areal zertifiziert und autoarm geplant werden. Wegen der anhaltenden Wohnraumknappheit entschied die Stadt 2011, dass auf dieser freigewordenen Parzelle gewohnt werden soll. Die 104 Wohnungen werden in vier Gebäuden verteilt, die um einen gemeinsamen Hof angeordnet sind. Ein Viertel der Wohnungen soll als «Günstiger Wohnraum mit Vermietungskriterien» angeboten werden, die anderen als preisgünstig.

Seit der Schliessung der Krankenpflegeschule wurden die Häuser zwischengenutzt: Derzeit für Asylwohnungen, von der Tagesschule Rossfeld, der Bibliothek Rossfeld und einer Zirkusschule. (cla)

Die Ja-Stimmen wurden mit 39'820 (77,31 %) ausgezählt, die Nein-Stimmen lagen bei 11'686 (22,69 %). Die Stimmbeteiligung lag bei 66,93 %.

Oberburg: Ja zur Turnhallen-Sanierung

Die Oberburger Stimmbürgerinnen und Stimmbürger befürworten die Sanierung der Stöckernfeldturnhalle eindeutig. Sie sagen mit 89 Prozent (904 Stimmen) Ja zum Verpflichtungskredit von 1,6 Millionen Franken. Dies bei einer Stimmbeteiligung von 61 Prozent. (rsc)

Stadt Bern: Weyermannshaus wird renoviert
Das Weyerli, wie das Bad im Volksmund heisst, soll für 48 Millionen Franken saniert werden.
Das Weyerli, wie das Bad im Volksmund heisst, soll für 48 Millionen Franken saniert werden.
Foto: Franziska Rothenbühler

Der Sanierung des Freibads Weyermannshaus und der Erstellung für die Wasseraufbereitung steht nichts im Wege. Der Baukredit von 48 Millionen Franken wurde vom Stadtberner Stimmvolk klar angenommen mit 50'067 Ja-Stimmen. Das entspricht 92,91 %. Ein Nein haben 3'823 Personen in die Urne gelegt, das entspricht 7,09 %. Die Stimmbeteiligung lag bei 66,93 %. (cla)

Die Bauarbeiten werden im nächsten Jahr beginnen. Gemeinderätin Franziska Teuscher (Grünes Bündnis) erwähnte an der Medienkonferenz der Stadt, dass ihre Direktion derzeit an Lösungen arbeite, damit ein Teil des Areals während den Bauarbeiten zugänglich bleibt. Das sei ein Wunsch aus dem Quartier. So soll ein Teil der Liegewiese auch im nächsten Sommer offenbleiben. Und es wird geprüft, ob auf der Fläche des Eisfeldes ein Wasserspiel installiert werden kann. Schliesslich wird das Hallenbad während des ganzen Sommers offenbleiben. Es soll von der Liegewiese her einfacher zugänglich gemacht werden. (sny)