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Pilotjahr verlief positivSo will dieses Gleichstellungs-Projekt konkret werden

Die Plattform Werkplatz Égalité will die Chancengleichheit in Unternehmen fördern. Mit dabei sind Stadt, Kanton und namhafte Unternehmen.

Szene aus einer Gleichstellungsdebatte im Ständerat. Die Chancengleichheit in der Wirtschaft fördern will die neue Plattform Werkplatz Égalité.
Szene aus einer Gleichstellungsdebatte im Ständerat. Die Chancengleichheit in der Wirtschaft fördern will die neue Plattform Werkplatz Égalité.
Foto: Keystone/Peter Klaunzer

Gleichstellung in Unternehmen konkret umsetzen und die Chancengleichheit fördern: Das ist das Ziel der Plattform Werkplatz Égalité, die am Montag präsentiert worden ist.

Die Fachstellen von Stadt und Kanton Bern haben das Projekt in Zusammenarbeit mit dem gemeinnützigen Verein staatslabor lanciert. Ein Pilotjahr hat die Plattform bereits hinter sich, und die Zwischenbilanz fällt nach Angaben der Verantwortlichen positiv aus.

Der Werkplatz Égalité bringt demnach konkrete Anstösse, stärkt die Vernetzung und fördert den positiven Wettbewerb zwischen den Unternehmen. Am Projekt beteiligen sich beispielsweise Bernmobil, die Berner Kantonalbank BEKB und HotellerieSuisse.

Sie lancierten verschiedene Massnahmen, um die Gleichstellung und die Diversität zu stärken. So hat HotellerieSuisse die Blockzeiten abgeschafft und bereits vor Corona das Modell «Mobiles Arbeiten» eingeführt. Damit fördert der Verband die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben.

Bernmobil will unter anderem mit neuen Arbeitszeitmodellen für den Schichtbetrieb sicherstellen, dass der Beruf der Fahrdienstangestellten attraktiver wird. Die BEKB bietet flexible Arbeits- und Teilzeitmodelle an, will sich für Chancengleichheit bei Führungsrollen einsetzen und den Frauenanteil im Kader anheben.

Der Werkplatz Égalité soll laufend ausgebaut werden. Neben einem Workshop-Zyklus werden weitere Austauschformate entwickelt, zum Beispiel eine Online-Plattform mit Blog und ein jährliches Event für alle interessierten Betriebe.

Das Pilotprojekt dauert vorerst bis 2022. Ziel ist, die Plattform danach zweisprachig anbieten zu können.

SDA/ber