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Vor dem SchulstartSo will der Kanton Bern Schüler vor dem Virus schützen

Ab Montag soll in Gymnasien und Berufsschulen im Kanton Bern bei fehlender Distanz eine Maske getragen werden.

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Schulen können Rahmenbedingungen auslegen

Die Schulen können die Rahmenbedingungen des Kantons entsprechend ihren Schutzkonzepten auslegen. Man wolle nicht von einer Maskenpflicht reden, betont Theo Ninck. Es handle sich um eine grundsätzliche Empfehlung.

Schulen stellen Masken zur Verfügung

Die Masken werden von den Schulen zur Verfügung gestellt. «Wir haben genügend eingekauft», sagt Theo Ninck.

Masken an Gymnasien und Berufsschulen

An den Gymnasien und Berufsschulen wird ab Montag grundsätzlich im Schulhaus eine Maske getragen. Das sagt Theo Ninck, Vorsteher des Mittelschul- und Berufsbildungsamts.

Die Maske darf ausgezogen werden, wenn der Abstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann ­­ etwa im Klassenzimmer. Alternativ könnten auch Trennscheiben zum Einsatz kommen.

Der Unterricht findet mit «konstanter und kontrollierter»Sitzordnung im Klassenverband oder in Lerngruppen statt.

Die Zeiten für Unterrichtsbeginn und -schluss sowie Klassenpausen sollen soweit möglich gestaffelt werden.

Die Zirkulation im Schulhaus soll möglichst klein gehalten werden. Zudem gelten weiterhin die allgemeinen Hygienemassnahmen. Die Bildungs- und Kulturdirektion (BKD) empfiehlt zudem, dass die Jugendlichen wie auch die Lehrkräfte die Covid-App einsetzen.

Kaum Änderungen an Volksschulen

Erwin Sommer, Vorsteher des Amtes für Kindergarten, Volksschule und Beratung informiert über die Massnahmen in der Volksschule. Die Hygienevorschriften müssen weiterhin konsequent eingehalten, die Unterrichtsräume nach jeder Stunde gründlich gelüftet werden. Nach Möglichkeit soll der Abstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Wer Symptome zeigt, soll zuhause bleiben.

Lager, Schulreisen, Exkursionen und Elternabende können mit Schutzkonzept wieder durchgeführt werden. Bei allen Anlässen sollen Präsenzlisten ein Contact Tracing ermöglichen.

Nutzung des öffentlichen Verkehrs während der Stosszeiten sei aber möglichst zu vermeiden.

Fernunterricht hat gut funktioniert

Christine Häsler zieht eine grundsätzlich positive Bilanz zum Fernunterricht. Es sei eine grosse Herausforderung für alle Beteiligten gewesen, sagt die Bildungsdirektorin. Doch mit grossen Anstrengungen auf allen Seiten habe er gut funktioniert. Er könne aber den Präsenzunterricht nicht ersetzen.

Überall Präsenzunterricht

Alle Schulen starten am Montag mit Präsenzunterricht, sagt Bildungsdirektorin Christine Häsler.

Ausgangslage

Am Montag geht der Unterricht an den Berner Schulen wieder los. Der Kanton Bern will heute festlegen, welche Schutzmassnahmen gegen das Virus gelten sollen.

Es ist davon auszugehen, dass die Volksschulen ihren Präsenzunterricht wie vor den Sommerferien weiterführen werden.

In den Mittel- und Berufsfachschulen dürften die Massnahmen aber verschärft werden. Für sie hat der Kanton ein Schutzkonzept mit vier möglichen Szenarien erarbeitet. (Hier geht es zum ausführlichen Artikel). Nachdem gestern die Präventionsmassnahmen des Könizer Lerbermatt-Gymers bekannt wurde, wird wohl Szenario 2 zur Anwendung kommen: Maskenpflicht, wenn der Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, 3 Meter Abstand beim Singunterricht und möglichst kein Wechseln der Unterrichtsräume.

Informieren werden Bildungsdirektorin Christine Häsler, Theo Ninck, Vorsteher des Mittelschul- und Berufsbildungsamts sowie Erwin Sommer, Vorsteher des Amtes für Kindergarten, Volksschule und Beratung. (ske)

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ske