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Neue Studie zum StillenSo werden Säuglinge immun

Stillen stärkt das Immunsystem von Neugeborenen. Eine neue Studie weist erstmals nach, warum das so ist. Und auch für Frauen, die nicht stillen, gibt es wichtige Erkenntnisse.

Die Muttermilch ist genau auf die Bedürfnisse des Babys angepasst.
Die Muttermilch ist genau auf die Bedürfnisse des Babys angepasst.
Foto: Getty Images/iStock

Muttermilch ist für Neugeborene sehr gesund. Gestillte Babys haben im ersten Lebensjahr meist weniger Infektionen als nicht gestillte Kinder. Obwohl man das weiss, gibt die Muttermilch der Wissenschaft noch immer viele Rätsel auf. Es ist zwar bekannt, welche Inhaltsstoffe in der Milch den Infektionsschutz bewirken. Doch die Forscherinnen und Forscher konnten noch nicht im Detail klären, ob und wie sie das Immunsystem längerfristig beeinflussen. Britische Immunologen und Kinderärzte konnten nun erstmals gewisse Zusammenhänge nachweisen.

Für ihre Studie verglichen die Wissenschaftler der Universität Birmingham eine Gruppe gestillter und eine Gruppe mit Flaschennahrung ernährter Neugeborener in den ersten drei Lebenswochen. Dabei zeigte sich: Die Muttermilch regt das Immunsystem der Babys an, sogenannte regulatorische T-Zellen zu bilden. Diese T-Zellen spielen eine grosse Rolle in einem gut funktionierenden und regulierten Immunsystem.

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