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Gleichstellung im ArbeitsalltagSo wehren Sie sich gegen Diskriminierung

Viele Unternehmen müssen neu eine Lohngleichheitsanalyse erstellen. Doch längst nicht nur beim Geld kommt es zu Benachteiligungen. Was man dagegen tun kann.

Beim Frauenstreik vor rund einem Jahr ging es unter anderem um Gleichstellung bei Löhnen.
Beim Frauenstreik vor rund einem Jahr ging es unter anderem um Gleichstellung bei Löhnen.
Foto: Melanie Duchene (Keystone)

In jüngerer Vergangenheit hat die auf Diskriminierungsfragen spezialisierte Basler Anwältin Kathrin Bichsel vermehrt Opfer von sexueller Belästigung vertreten. Die Zunahme könnte mit der #MeToo-Debatte zusammenhängen: Betroffene finden jetzt häufiger den Mut, sich zu wehren. Bichsel berichtet von schwerwiegenden Grenzüberschreitungen. «Oft richten sich diese gegen Menschen, denen es schwerfällt, sich zu wehren», sagt sie. Ein Beispiel sind Lehrtöchter mit Migrationshintergrund. Sie befürchten, die Stelle zu verlieren, wenn sie beispielsweise gegen Vorgesetzte vorgehen. Weil es nicht einfach ist, einen neuen Ausbildungsplatz zu finden, kann dies viel Überwindung kosten.

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