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Neue BegrüssungsformSo umarmt man Corona-konform

Auf die drei Küsschen können die meisten gut verzichten, aber die Umarmung – die vermissen viele. Warum sie in der Schweiz beliebter wird, und wie man sich sicher in die Arme fällt.

Einmal umarmen, bitte: Was in den USA sogar unter Fremden völlig normal ist, setzt sich vermehrt auch in der Schweiz als Begrüssungsritual durch.
Einmal umarmen, bitte: Was in den USA sogar unter Fremden völlig normal ist, setzt sich vermehrt auch in der Schweiz als Begrüssungsritual durch.
Foto: Reuters

Corona hat die wichtigste Begrüssungsform unter Freunden, Verwandten und Bekannten gekillt: die drei Küsschen. Das ist für die Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer aber keine schlechte Nachricht, sondern eine gute. Auf den Geruch von Rasierwasser, Oberlippenhaarstoppeln (bei beiden Geschlechtern) und auf Küsser, die immer versuchen, die Mundwinkel zu treffen oder – ähnlich unangenehm: die Ohrläppchen –, können viele gut verzichten, am liebsten für immer.

Das lässt sich in Kommentarspalten, Internetforen oder auch an den Zahlen einer neuen Befragung der Online-Partnervermittlungsagentur Parship nachlesen. Nur 38 Prozent der Befragten würden gerne wieder zur Begrüssung küssen, bei den unter 30-Jährigen ist es gerade mal noch eine von fünf Personen. Was die Mehrheit laut der Studie jedoch vermisst, ist das Umarmen. Das ist nicht verwunderlich, denn Umarmungen haben zahlreiche positive Wirkungen, die man oft erst wahrnimmt, wenn sie weggefallen sind.

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