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Corona-Bilanz Kanton BernSo meistert die Berner Regierung die Krise

Beim Umgang mit Corona wählte der Kanton Bern zuweilen einen anderen Weg als der Rest der Schweiz. Eine Bilanz in sieben Punkten.

Die Jahresmedienkonferenz des Regierungsrats im Grossratssaal im Rathaus Bern: Vorne Gesundheitsdirektor Pierre Alain Schnegg und Finanzdirektorin Beatrice Simon. In der Mitte Baudirektor Christoph Neuhaus, Sicherheitsdirektor Philippe Müller, Wirtschaftsdirektor Christoph Ammann, Gemeindedirektorin Evi Allemann und Bildungsdirektorin Christine Häsler (von links nach rechts). Ganz hinten sitzt Staatsschreiber Christoph Auer.
Die Jahresmedienkonferenz des Regierungsrats im Grossratssaal im Rathaus Bern: Vorne Gesundheitsdirektor Pierre Alain Schnegg und Finanzdirektorin Beatrice Simon. In der Mitte Baudirektor Christoph Neuhaus, Sicherheitsdirektor Philippe Müller, Wirtschaftsdirektor Christoph Ammann, Gemeindedirektorin Evi Allemann und Bildungsdirektorin Christine Häsler (von links nach rechts). Ganz hinten sitzt Staatsschreiber Christoph Auer.
Foto: Franziska Rothenbühler

Seit bald einem Jahr befindet sich die Welt im Ausnahmezustand. In der Schweiz war die Corona-Krise geprägt vom Schwarzpeterspiel zwischen Bund und Kantonen. Auch der Kanton Bern spielte dabei immer wieder eine wichtige Rolle. Am Mittwoch zog die Berner Regierung für sich Bilanz. In unserem Listicle zeigen wir anhand von sieben Brennpunkten auf, wie die Berner Regierung sich bisher in der Krise bewährte.

Vorauseilend mit den Massnahmen

Zuerst schloss die Berner Regierung die Fitnesscenter und Museen, danach liess sie sie wieder öffnen – aber nur für kurze Zeit.
Zuerst schloss die Berner Regierung die Fitnesscenter und Museen, danach liess sie sie wieder öffnen – aber nur für kurze Zeit.
Foto: Franziska Rothenbühler

Die Berner Regierung ging während der Krise ihre eigenen Wege: Pierre Alain Schnegg (SVP) setzte im Herbst härtere Massnahmen als der Bund um, obschon seine Partei eine andere Linie vertrat. Der Bund lenkte später in einigen Punkten auf den Berner Weg ein. Initiativ und über weite Strecken vorausschauend wirkte die Kantonsregierung in diesem Jahr, in dem das Reagieren auf immer neue Umstände an erster Stelle steht. Bern wurde seiner Rolle als Brückenkanton zwischen der Romandie und der restlichen Deutschschweiz gerecht, als es während der zweiten Welle Massnahmen ergriff und Museen, Kinos oder auch Konzertlokale dichtmachte.

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