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Sonja Nef über die Unruhe am StartSki-Kontroverse: Kameras und Mikrofone im Startbereich sind wichtig

Manch Zuschauer regte sich darüber auf, dass Lara Gut-Behrami bei einem privaten Gespräch gefilmt wurde. Doch das gehöre zum Leben als Spitzensportlerin, schreibt Sonja Nef.

Auch am Start will das Publikum hautnah dabei sein: Wendy Holdener bei der Vorbereitung auf den Riesenslalom 2018 in Sölden.
Auch am Start will das Publikum hautnah dabei sein: Wendy Holdener bei der Vorbereitung auf den Riesenslalom 2018 in Sölden.
Foto: Gian Ehrenzeller (Keystone)

Olympia 1998 in Nagano: Es waren meine ersten Spiele – und ich kam fast zu spät an den Start. Ich hatte die Nummer 1, sass auf dem Sessel und sah, wie bereits die ersten Vorläufer losfuhren. Ich öffnete den Reissverschluss der Überhose, sprang ab, die Kleider wurden mir abgenommen, die Stöcke in die Hände gedrückt, ich stieg in die Ski, schloss die Schnallen der Schuhe – und weg. Ich fiel im ersten Lauf des Riesenslaloms aus. Und bekam einen Rüffel.

Ich war immer extrem spät dran, aber das war zu extrem. Einmal, beim Saisonauftakt in Tignes, musste das Rennen um 20 Minuten verschoben werden, weil eine Gondel stehen blieb und sich noch eine Fahrerin der Top 7 darin befand. Natürlich war das ich.

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