Zum Hauptinhalt springen

Spielzeug boomtSie wollen doch nur spielen, die Schweizer

Die Corona-Krise beschert dem Spielzeugmarkt Zuwächse: Vor allem Klassiker wie Puzzles sind gefragt – Gewinner sind die Onlinehändler.

Nicht nur Kinder wollen spielen. Auch bei Erwachsenen ist der Zeitvertreib in diesem Jahr beliebt.
Nicht nur Kinder wollen spielen. Auch bei Erwachsenen ist der Zeitvertreib in diesem Jahr beliebt.
Foto: Getty Images

Am Black Friday liefen die Computer heiss. Der Ansturm für Onlinebestellungen war so gross, dass beim Elektrohändler Interdiscount die Website zusammenbrach. Doch schon vor dem Schnäppchentag lief ein Bereich besonders gut: Schweizerinnen und Schweizer bestellen haufenweise Spielwaren.

Auch dort spielt die Musik online: Der Schweizer Platzhirsch Digitec Galaxus verzeichnete bis Oktober im Vergleich zum Vorjahr ein Umsatzplus von 160 Prozent. Der Onlinehändler Brack spricht ebenfalls von einem deutlich überdurchschnittlichen Wachstum.

Dabei laufen vor allem Klassiker wie Gesellschaftsspiele gut. Laut Kurt Meister, Verantwortlicher für Spielwaren beim Marktforschungsinstitut GFK, waren Puzzles bei den Händlern teilweise ausverkauft.
Davor lief es der Branche auch im Sommer gut. Weil viele Familien ihre Ferien zu Hause verbrachten, stieg der Absatz von Outdoor-Spielzeug. Viele kauften ein Trampolin für die Kinder oder ein Schwimmbecken.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.