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Nachtclubs und CoronaSie nennen es eine «Hexenjagd»

Nach einer zehntägigen Schliessung kann das «Kapitel» wieder öffnen. Doch der Eindruck bleibt: Die Clubs sind die Prügelknaben der Pandemie. Zu Unrecht?

«Es wird unverhältnismässig viel über die Clubs berichtet, bei jedem einzelnen Fall», sagt Diego Dahinden, Co-Geschäftsführer des Kapitels. Er befindet sich selbst noch in Quarantäne.
«Es wird unverhältnismässig viel über die Clubs berichtet, bei jedem einzelnen Fall», sagt Diego Dahinden, Co-Geschäftsführer des Kapitels. Er befindet sich selbst noch in Quarantäne.
Foto: Raphael Moser

Auf den ersten Blick ist alles klar. Die Nachtclubs, Treffpunkt der hedonistischen Jugend, sind das Problem. Die mutmasslich sorglose Altersgruppe der 20- bis 40-Jährigen ist der neue Virenträger. Und tatsächlich: In mehreren Städten der Schweiz mussten Clubgäste nach Covid-19-Fällen in Quarantäne. Das Kapitel am Berner Bollwerk traf es in der zweiten Juli-Hälfte gleich zweimal. Nach dem zweiten Fall musste es für 10 Tage schliessen. Nun darf das Kapitel wieder öffnen. Fehler bei der Registrierung der Gäste, die vereinzelt aufgetreten waren, sollen nun behoben sein (siehe Kasten).

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