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Derby vor leeren RängenSeltsame Premiere, und wohl zugleich die Derniere

Normalerweise ist ein Derby zwischen Thun und YB vor allem für die Berner Oberländer ein Höhepunkt. Ohne Zuschauer fehlen jedoch nicht nur Emotionen, sondern auch viel Geld.

Ein roter Farbtupfer in der grauen Tristesse: Die Solidaritäts-T-Shirts des FC Thun hängen über den Stühlen.
Ein roter Farbtupfer in der grauen Tristesse: Die Solidaritäts-T-Shirts des FC Thun hängen über den Stühlen.
(Claudio de Capitani/freshfocus)

Es herrscht Ausnahmezustand an diesem 18. April vor zwei Jahren. Das Derby zwischen Thun und YB mobilisiert die Massen, die aus dem ganzen Kanton in die Stockhorn-Arena pilgern. Mindestens die Hälfte der Tribünen ist in Gelb getaucht. Es ist ein Fussballfest, an dem sich die beiden Teams einen Schlagabtausch liefern. YB führt, Thun dreht das Spiel, YB gleicht wenige Minuten vor Schluss aus. Die Emotionen gehen hoch, und die Thuner verschieben mit dem überraschenden Punktgewinn die Meisterfeier der Berner um eine Woche.

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