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Start-ups sollen weniger Steuern bezahlen

Jungunternehmen leiden oft unter hohen Steuerrechnungen. Parlamentarier wollen das ändern – mit einer überraschenden Koalition.

Zieht Jungunternehmen an: Der Technopark in Zürich (ARchiv).
Zieht Jungunternehmen an: Der Technopark in Zürich (ARchiv).
Alessandro Della Bella, Keystone

Die Unternehmenssteuerreform III wird auch als Vorlage zur Förderung der Innovation verkauft: wegen der Einführung einer Patentbox und dem Sonderabzug für Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen. Nichts davon haben Start-ups: Patente haben sie noch nicht. Und Steuerabzüge bringen ihnen ebenfalls nichts, weil sie keinen Gewinn schreiben. «Die Erleichterungen sind gut für multinationale Firmen. Doch die steuerlichen Rahmenbedingungen für Jungunternehmen bleiben katastrophal», sagt Nationalrätin Jacqueline Badran (SP, ZH). Dabei bestehe das Erfolgsmodell Schweiz darin, dass die Wirtschaft durch Innovation aus sich selbst heraus wachse – und nicht durch Firmen, die sich hier ansiedeln, um ihre Patente aus Steuergründen zu parkieren.

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