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Zuwanderungsinitiative zieht Schweizer an die Urne

Jeder vierte Schweizer hat seinen Stimmzettel schon abgegeben: Laut Recherchen von «10vor10» wird am 9. Februar eine der höchsten Stimmbeteiligungen der letzten drei Jahre erwartet.

Am 9. Februar stimmt die Schweiz über die Masseneinwanderungsinitiative, die Abtreibungsinitiative und Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur Fabi ab. Politologe Thomas Milic rechnet mit einer überdurchschnittlich hohen Stimmbeteiligung: «Wahrscheinlich wird die Stimmbeteiligung höher als beim letzten Urnengang – damals lag sie bereits bei über 50 Prozent», sagt er in der SRF-Sendung «10vor10».

Dies bestätigen laut dem Bericht auch erste Hochrechnungen der Stadtkanzleien von sieben Schweizer Städten. Demnach wird eine Stimmbeteiligung von 49 bis 52 Prozent erwartet.

Basler stehen an der Spitze

Die Anfragen zeigen: Zehn Tage vor der Abstimmung hat im Durchschnitt jeder vierte Stimmberechtigte bereits brieflich abgestimmt. Spitzenreiterin ist die die Stadt Basel mit gut 28‘000 eingegangenen Stimmcouverts. Dies entspricht einem Rücklauf von 30 Prozent. Somit hat fast jeder dritte Stimmberechtigte in der Stadt Basel bereits abgestimmt. In der Stadt Bern beträgt der Rücklauf der Stimmcouverts 28 Prozent. Etwas tiefer liegt der Wert in der Stadt Zürich. Bis heute sind etwas mehr als 50‘000 Stimmcouverts eingegangen, dies entspricht einem Rücklauf von 24 Prozent.

In den beiden Städten Genf und St. Gallen haben bis heute je 23 Prozent der Stimmbevölkerung bereits brieflich abgestimmt. In Lugano sind bis heute rund 7200 Couverts in der Stadtkanzlei eingetroffen. Dies entspricht einer Beteiligung von 21 Prozent. Am wenigsten Rücklauf, mit 19 Prozent, verzeichnet die Stadt Luzern.

Schlussspurt im Abstimmungskampf

Insbesondere bei der Masseneinwanderungsinitiative mobilisieren nun Gegner und Befürworter alle Kräfte. Es bleiben noch zehn Tage Zeit, um vor allem unentschlossene Wähler zu motivieren, abstimmen zu gehen. Die letzte Möglichkeit zur brieflichen Abstimmung ist am Freitag, 7. Februar 2014, per A-Post.

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