Zuwanderung geht um 34 Prozent zurück

Die Zuwanderung in die Schweiz hat stark abgenommen. Einerseits wanderten weniger Personen ein, andererseits verliessen mehr Personen das Land.

Rückgang bei der Arbeitsmigration und dem Familiennachzug: Ein Willkommensplakat des Integrationsbüros in Chur. (24. November 2014)

Rückgang bei der Arbeitsmigration und dem Familiennachzug: Ein Willkommensplakat des Integrationsbüros in Chur. (24. November 2014)

(Bild: Keystone Gaetan Bally)

Die Zuwanderung in die Schweiz ist im ersten Quartal des laufenden Jahres im Vergleich zur Vorjahresperiode um über 30 Prozent zurückgegangen. Einerseits wanderten weniger Personen ein, andererseits verliessen mehr Personen die Schweiz.

Die Einwanderung zwischen Januar und März 2016 ging im Vergleich zur Vorjahresperiode um 9,7 Prozent zurück, wie das Staatssekretariat für Migration (SEM) heute mitteilte. Die Auswanderung nahm um 11,5 Prozent zu. Der Wanderungssaldo betrug damit 15'027 Personen, 34,5 Prozent weniger als im ersten Quartal des letzten Jahres.

Weniger Familiennachzug

Vergangene Woche waren bereits die Zahlen von Januar und Februar bekannt geworden. Nun hat das SEM die Bilanz für das gesamte erste Quartal und die Details veröffentlicht.

Zwischen Januar und März sind insgesamt 32'667 Personen aus EU- und Efta-Staaten in die Schweiz eingewandert, um eine Arbeitsstelle anzutreten. Das sind 14,7 Prozent weniger als in der Vorjahresperiode. In dieser Zahl sind Personen der ständigen und nicht ständigen ausländischen Wohnbevölkerung enthalten.

Im Rahmen des Familiennachzugs sind 10'880 Personen in die Schweiz eingewandert, 8 Prozent weniger als im ersten Quartal des Vorjahres. Ende März lebten 2'004'263 Ausländerinnen und Ausländer in der Schweiz. Davon waren 1'371'572 Bürgerinnen und Bürger aus EU- und Efta-Staaten.

nag/sda

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