Zum Hauptinhalt springen

Zürich stimmt über vorzeitigen Atomausstieg ab

Stadtrat Andreas Türler verrät im Gespräch mit dem Redaktion Tamedia, dass die AKW-Beteiligungen an die Urne kommen. Warum er einen AKW-Ausstieg trotzdem für «scheinheilig» hält.

Stefan Häne
Wert unklar: Die Stadt Zürich ist mit 15 Prozent am AKW Gösgen im Kanton Solothurn beteiligt.
Wert unklar: Die Stadt Zürich ist mit 15 Prozent am AKW Gösgen im Kanton Solothurn beteiligt.
Alessandro Della Bella, Keystone

Was dem Schweizer Stimmvolk bislang verwehrt geblieben ist, durften die Stadtzürcher bereits 2008 tun: In der Abstimmung zur 2000-Watt-Gesellschaft beschlossen sie, dass die Stadt auf neue Beteiligungen und Bezugsrechte an Atomkraftwerken verzichtet. Ein fixes Ausstiegsdatum war indes nicht Bestandteil der Vorlage. Über die Frage eines frühzeitigen Ausstiegs – konkret im Jahr 2034 – werden die Stadtzürcher nun ebenfalls abstimmen können. Dies macht der federführende Stadtrat Andres Türler (FDP) im Gespräch mit Redaktion Tamedia klar. Wann der Urnengang erfolgt, ist offen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen