Zu wenig Personal, zu viele Kesb-Fälle

Die Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde hat ihren ersten Bericht dem Bundesrat vorgelegt. Dieser will nun das Schutzrecht auf Schwachstellen prüfen.

Das neue Kindes- und Erwachsenenschutzrecht gilt seit dem 1. Januar 2013: Eingangstür zur KESB Obwalden. (Symbolbild)

(Bild: Keystone Urs Flueeler)

Im Jahr 2014 haben die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (KESB) schweizweit mindestens 24'527 Gefährdungsmeldungen für Erwachsene und 21'879 für Kinder erfasst. Viele Behörden klagen über zu wenig Personal respektive zu viele Fälle. Dies zeigt der erste Bericht zum Kindes- und Erwachsenenschutzrecht, welchen der Bundesrat am Mittwoch zur Kenntnis genommen hat. In gut der Hälfte der Fälle kommt es aufgrund der Meldung schliesslich zu einer Massnahme.

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