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Zika-Virus im Fokus – die Fakten

Am Donnerstag wurde erstmals in Europa eine mit dem Zika-Virus infizierte schwangere Frau registriert. Warum sorgt der Erreger seit Januar regelmässig für Schlagzeilen? Wann kann sich das Virus auch in der Schweiz ausbreiten? Die Fakten.

Solange Ferreira badet ihren Sohn in ihrem Haus in Bonito in Brasilien. Er kam mit Mikrozephalie zur Welt.
Solange Ferreira badet ihren Sohn in ihrem Haus in Bonito in Brasilien. Er kam mit Mikrozephalie zur Welt.
Keystone

1. Für wen ist das Zika-Virus ein ernsthaftes Problem? 80 Prozent der Infizierten haben keine Symptome. Bei 20 Prozent treten unproblematische grippeähnliche Beschwerden auf. Ein ernsthaftes Problem könnte das Virus hingegen für schwangere Frauen sein: In Brasilien wurden zwischen Oktober 2015 und Januar 3500 Neugeborene mit Mi­krozephalie registriert. Das ist eine Schädelmissbildung. Betroffene Kinder sind häufig geistig behindert. Ob die Missbildungen tatsächlich durch das Virus verursacht werden, ist nicht bewiesen. Es gibt aber zahlreiche Hinweise, dass tatsächlich ein Zusammenhang besteht.

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