Zum Hauptinhalt springen

Wo Schweizer beim Bund Sparpotenzial sehen

Die Schweizer würden den Sparhebel am ehesten im Asylwesen, bei Verwaltungslöhnen und bei der Armee ansetzen. Mehr Ausgaben würden sie laut dem Finanzmonitor 2013 zuerst in der Bildung dulden.

Im Asylwesen würden 58 Prozent der Befragten sparen.
Im Asylwesen würden 58 Prozent der Befragten sparen.
gfs
Bei der Bildung wären es lediglich 9 Prozent.
Bei der Bildung wären es lediglich 9 Prozent.
gfs
Bei einem Defizit wären fünf Prozent der Befragten bereit, mehr Steuern zu zahlen. 78 Prozent verlangen, dass der Bund die Ausgaben kürzt.
Bei einem Defizit wären fünf Prozent der Befragten bereit, mehr Steuern zu zahlen. 78 Prozent verlangen, dass der Bund die Ausgaben kürzt.
gfs
1 / 5

Sparen sollte der Staat aus Sicht von Schweizerinnen und Schweizern am ehesten im Asylwesen, bei Löhnen in der Verwaltung und bei der Armee. Höhere Ausgaben befürworten sie als erstes für die Bildung, wie die Umfrage weiter ergab.

Die Rangliste hat sich im Vergleich zu den Umfragen der letzten Jahre nicht verändert, wie der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse als Auftraggeber der Umfrage am Donnerstag mitteilte. Mehr Einnahmen für den Staat lehnt eine grosse Mehrheit ab, wie die vom Forschungsinstitut gfs.bern erstellte Erhebung zeigte.

Schuldenbremse grosse Akzeptanz

Bei roten Zahlen muss der Staat seine Ausgaben senken, wie 78 Prozent der Umfrageteilnehmer finden. Nur jeweils eine kleine Minderheit würde die Steuern erhöhen oder mehr Schulden aufnehmen, um ein Budgetdefizit zu decken.

Grosse Akzeptanz (90 Prozent) findet die Schuldenbremse. Wie bereits im Vorjahr kann sich eine Mehrheit (62 Prozent) vorstellen, das Instrument auch bei der AHV - so plant es der Bundesrat - und den anderen Sozialversicherungen einzuführen.

Erwirtschaftet der Staat einen Überschuss, solle er zuerst seine Schulden senken, finden 53 Prozent der Befragten. Nach der Meinung von 39 Prozent sollten bei einem Budgetüberschuss die Steuern gesenkt werden.

Für die Erhebung befragte gfs.bern in diesem Frühling 1000 Schweizerinnen und Schweizer in allen drei Landesteilen.

SDA/wid

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch