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«Wir wollen nicht profitieren, wenn Bauern ihre Ernte verlieren»

Der 49-jährige Jürg Grossen steht seit 2017 an der Spitze der Grünliberalen.

Der nächste Sommer kann für die Grünliberalen nicht genug heiss werden.

Aber es ist eine Tatsache, dass grössere Naturereignisse Ihrer Partei entgegenkommen. Wie etwa bei den Wahlen 2011, kurz nach der Katastrophe von Fukushima.

Bleibt die Klimapolitik das Wahlkampfthema Nummer eins für Sie?

Für Diskussionen wird auch die Europapolitik sorgen. Haben Sie mit dem klaren Bekenntnis zum Rahmenabkommen nicht einen schwierigen Ansatz gewählt, um Wählerstimmen zu gewinnen?

Das tönt nach Fatalismus.

Und mit dieser Position wollen Sie in den Wahlkampf ziehen?

Wie viel Geld investieren die Grünliberalen in den Wahlkampf?

Das bedeutet, dass Sie auf die Städte fokussieren, wo Sie bereits heute Ihre Klientel haben. Ist das nicht ein gar bescheidener Ansatz?

Wir wurden von der «Bauernzeitung» tatsächlich als unfreundlichste Partei gegenüber bäuerlichen Anliegen eingestuft.

Trotzdem, gerade in kleinen, eher konservativen, von der Landwirtschaft noch stark geprägten Kantonen vermögen Sie nicht zu überzeugen. Nehmen Sie die Bauernschaft zu wenig ernst?

Diese Sicht scheint aber bei den meisten Bauern nicht anzukommen, sonst wären Sie in bäuerlich geprägten Kantonen besser vertreten.

Die Leute wollen demnach einfach nicht realisieren, wie gut Ihre Politik ist. Ist das nicht ein wenig überheblich?

Das wird im Wahlkampf nicht einfach, die Polparteien werden Ihnen mit knackigen Slogans die Show stellen.

Ihr Ziel für die Nationalratswahlen?

Sie wirken eher zurückhaltend. Sind Sie die richtige Person, um die Partei in den mitunter lauten und aggressiven Wahlkampf zu führen?