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«Wir werden sicher keine ‹Durchsetzungsinitiative› bringen»

Die Schweizer AKW sollen nach 45 Betriebsjahren vom Netz gehen. Das will die Atomausstiegsinitiative. Im Fall Mühleberg deutet Initiantin Regula Rytz Entgegenkommen an.

Regula Rytz, Co-Präsidentin der Allianz «für den geordneten Atomausstieg», Präsidentin Grüne Schweiz und Berner Nationalrätin.
Regula Rytz, Co-Präsidentin der Allianz «für den geordneten Atomausstieg», Präsidentin Grüne Schweiz und Berner Nationalrätin.
Keystone

Frau Rytz, die BKW bereitet sich seit 2013 darauf vor, das AKW Mühleberg 2019 vom Netz zu nehmen. Ihre Initiative verlangt eine Abschaltung bereits 2017, ebenso für die beiden Reaktoren der Axpo in Beznau. Das geht doch zu schnell?Regula Rytz: Nein, abschalten und vom Netz nehmen kann man Atomkraftwerke jederzeit. Das muss so sein, für die Revisionen und insbesondere bei Störfällen oder wenn Sicherheitsauflagen nicht mehr erfüllt würden. So steht das AKW Beznau 1 wegen Sicherheitsfragen seit 18 Monaten still und kostet täglich eine Stange Geld. Nur mit der Initiative lässt sich verhindern, dass das älteste AKW der Welt wieder in Betrieb geht und unbefristet weiterläuft.

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