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«Wir haben uns fast auf der ganzen Linie durchgesetzt»

SP-Nationalrat Cédric Wermuth hat zuvorderst gegen das Migrationspapier seiner Partei gekämpft – und am Ende dafür gestimmt. Im Interview erklärt er weshalb.

SP Nationalrat Cedric Wermuth am Parteitag der SP Schweiz im Kongresshaus von Lugano. (8. September 2012)
SP Nationalrat Cedric Wermuth am Parteitag der SP Schweiz im Kongresshaus von Lugano. (8. September 2012)
Keystone

Das Migrationspapier der SP wurde angenommen. Sie kämpften an vorderster Front dagegen. Weshalb haben Sie sich nicht durchsetzen können? Das Gegenteil ist der Fall. Wir haben uns am Parteitag eigentlich fast auf der ganzen Linie durchgesetzt. Ich habe dem Papier am Ende zugestimmt. Wir haben für uns zentrale Punkte durchgebracht. Das Papier stellt sich klar gegen das Nothilferegime und gegen Zwangsausschaffungen. Und es fordert den Wechsel beim Bürgerrecht: Kinder, die seit fünf Jahren hier sind, sollen automatisch eingebürgert werden. Bei den flankierenden Massnahmen für die Personenfreizügigkeit haben wir bereits im Vorfeld Lösungen mit der Parteileitung erarbeitet. Die SP fordert eine Stärkung der Mieter und der Gewerkschaftsrechte. Ich bin sehr zufrieden mit dem Resultat.

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