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«Wir Bergler wollen selber über unsere Zukunft bestimmen»

Städter hätten ein romantisches Bild der Alpen und bremsten mit Umweltregeln die wirtschaftliche Entwicklung der Berg­regionen, findet Lobbyist Thomas Egger.

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In der Literatur oder der Werbung treten knorrige Bergler aus einer untergehenden Heidi-Welt auf. Freut Sie das als Lobbyist der Berggebiete?Thomas Egger: Nein, überhaupt nicht. In den Bergregionen laufen zwei unterschiedliche Entwicklungen ab. Es gibt urbane und touristische Zentren wie Interlaken, Grindelwald oder St. Moritz, die boomen. Gleichzeitig kämpfen periphere Berggemeinden um das Überleben. Das sind zwei verschiedene Realitäten. Wir sprechen deshalb nicht vom Berggebiet, sondern von den Berggebieten. Und wir versuchen, in den Bergen möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten, um die Abwanderung zu stoppen.

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