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Wikileaks: Libyen-Affäre, Schweizer Konten und Geldwäscherei

In Wikileaks-Depeschen steht, wie die Libyen-Affäre die Arbeit des IKRK erschwerte, wie saudische Gelder in der Schweiz landen – und welche Banktransaktionen der argentinischen Präsidentin verdächtig scheinen.

Das IKRK bereitet sich auf einen Einsatz vor. Die Arbeit des für Libyen zuständigen Delegierten war während der Libyen-Krise massiv erschwert worden, weil er einen Schweizer Pass hat.
Das IKRK bereitet sich auf einen Einsatz vor. Die Arbeit des für Libyen zuständigen Delegierten war während der Libyen-Krise massiv erschwert worden, weil er einen Schweizer Pass hat.
Keystone
Leiter der al-Kaida im Jemen. Saudiarabien unterstützt die Bevölkerung finanziell, um eine Basis gegen den Terror zu gewinnen. Bezahlt wird nicht cash, weil sonst das Geld auf Schweizer Konten lande.
Leiter der al-Kaida im Jemen. Saudiarabien unterstützt die Bevölkerung finanziell, um eine Basis gegen den Terror zu gewinnen. Bezahlt wird nicht cash, weil sonst das Geld auf Schweizer Konten lande.
Keystone
Die argentinische Präsidentin Christina de Kirchner - im Bild mit Angela Merkel. Die Schweiz und Liechtenstein haben Argentinien von verdächtigen Banktransaktionen berichtet.
Die argentinische Präsidentin Christina de Kirchner - im Bild mit Angela Merkel. Die Schweiz und Liechtenstein haben Argentinien von verdächtigen Banktransaktionen berichtet.
Keystone
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Am 18. Juni 2009 sandte die US-Botschaft in Tunis dem Aussenministerium in Washington eine Depesche, die als «geheim - nicht für Ausländer» klassifiziert ist. Die Depesche handelt von «tunesischen Mitarbeitern, die nach Libyen gehen oder Libyern, die nach Tunesien kommen». In der Depesche wird ein Gespräch des Botschafters mit Yves A., dem für Libyen verantwortlichen IKRK-Delegierten in Tunis erwähnt.

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