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Wie sich Maurer fünf Milliarden ertrotzte

Maurer ritzte das Kollegialitätsprinzip während der Armeedebatte mehr als nur einmal. Das störte aber offenbar niemanden. Die Zeiten haben sich gewandelt.

Hubert Mooser
Vertrat die Vorlage mit wenig Herzblut: Verteidigungsminister Ueli Maurer während der Armeedebatte im Ständerat.
Vertrat die Vorlage mit wenig Herzblut: Verteidigungsminister Ueli Maurer während der Armeedebatte im Ständerat.
Keystone

2005 hielt der damalige Justizminister Christoph Blocher im zürcherischen Rafz eine Rede, die hinterher viel zu reden gab. Die Abstimmung über die Abkommen Schengen und Dublin standen bevor, der Abstimmungskampf warf hohe Wellen. An einer Gedenkfeier der SVP zum Kriegsende liess Blocher durchblicken, dass er die zustimmende Haltung des Bundesrats zu Schengen/Dublin nicht teile. Ein Sturm der Entrüstung fegte daraufhin durchs Land. Tagelang gifteten und polterten Politiker im ganzen Lande, Blocher habe mit seiner Aussage gegen das Kollegialitätsprinzip verstossen.

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