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Wie Merz seine Fehler vertuschen wollte

Die Geschäftsprüfer des Ständerats stellen Hans-Rudolf Merz in der Libyen-Affäre ein schlechtes Zeugnis aus. Der ehemalige Bundesrat versuchte gar, Entscheide des Bundesrats nachträglich abzuändern.

Mit seinem Anliegen bei der Bundeskanzlei abgeblitzt: Ex-Bundesrat Hans-Rudolf Merz.
Mit seinem Anliegen bei der Bundeskanzlei abgeblitzt: Ex-Bundesrat Hans-Rudolf Merz.
Keystone

Für ihn stand nach seiner Reise nach Tripolis nichts weniger als seine Ehre auf dem Spiel, und dementsprechend hartnäckig kämpfte Hans-Rudolf Merz in der Libyen-Affäre um jeden möglichen Erfolg. Dabei versuchte der damalige Bundespräsident, wie die ständerätliche Geschäftsprüfungskommission (GPK) nun öffentlich macht, gar eigenmächtig einen Beschluss der Gesamtregierung nachträglich umzuschreiben.

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