Werner Luginbühl wird neuer Präsident der ElCom

Der Bundesrat hat den bisherigen BDP-Ständerat Werner Luginbühl per 1. März zum Präsidenten der Eidgenössischen Elektrizitätskommission gewählt.

Sitzt künftig nicht mehr im Ständerat, sondern in der ElCom: Werner Luginbühl.

Sitzt künftig nicht mehr im Ständerat, sondern in der ElCom: Werner Luginbühl.

(Bild: Raphael Moser)

Der zurückgetretene Berner Ständerat Werner Luginbühl (BDP) wird neuer Präsident der Eidgenössischen Elektrizitätskommission (ElCom). Der Bundesrat hat ihn als Nachfolger von Carlo Schmid-Sutter gewählt, der per Ende Jahr geht. Luginbühl tritt das Amt am 1. März an.

Grund für Schmid-Sutters Rücktritt ist die Amtszeitbeschränkung von zwölf Jahren, wie die ElCom am Freitag mitteilte. Der Innerrhoder, der bis 2007 Ständerat war, war bei der ElCom «Mann der ersten Stunde», wie die Kommission schrieb. Er habe die Arbeiten der ElCom während Jahren massgebend aufgebaut und geprägt.

Der künftige ElCom-Präsident Luginbühl ist seit 2007 Ständerat und tritt zum Ende der Legislatur ab. Er war unter anderem Mitglied der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie. Der heute 61-Jährige war von 1998 bis März 2008 Regierungsrat im Kanton Bern.

Neben Schmid-Sutter werden auch Matthias Finger - er ist Professor an der ETH Lausanne und seit der Gründung 2007 Mitglied der ElCom - und Christian Brunner zurücktreten. Brunner geht allerdings erst Ende Juni 2020. Als Nachfolgerin respektive Nachfolger hat der Bundesrat Katia Delbiaggio und Felix Vontobel bestimmt.

Die ElCom hat sieben Mitglieder und ist die unabhängige staatliche Aufsichtsbehörde über den Elektrizitätsbereich. Unter anderem beaufsichtigt sie die Strompreise und entscheidet als richterliche Behörde bei Differenzen in Sachen Netzzugang. Auch die Versorgungssicherheit beim Strom gehört zu ihren Aufgaben.

mb/sda

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