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Wer betreibt hier Rufmord an der Altersvorsorge?

Redaktor Fabian Schäfer zur Kampagne der Gewerkschaften für die AHV-plus-Initiative.

Gewerkschafter schimpfen gern, gegen die AHV sei eine Art Rufmordkampagne im Gang. Sie argwöhnen, rechte Politiker, Arbeitgeber und Medien würden die Zukunft der AHV bewusst schwarzmalen. Teilweise trifft das sicher zu. Lange waren die Prognosen des Bundes zu pessimistisch. Doch das lag primär daran, dass niemand die enorme Einwanderung der letzten Jahre voraussah, die die AHV massiv entlastet hat.

Inzwischen sind die Vorhersagen recht präzis. Man muss deshalb ernsthaft damit rechnen, dass die AHV, die bereits heute mehr ausgibt als einnimmt, nun rasch wachsende Milliardendefizite anhäuft, wenn keine Reform gelingt. Noch viel grössere Lücken öffnen sich, wenn die Renten um 10 Prozent erhöht werden, wie dies die AHV-plus-Initiative des Gewerkschaftsbunds verlangt, die am 25.?September an die Urne kommt.

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