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Wenn man den Arbeitsplatz verlässt, wird es gefährlich

Nichtberufsunfälle führen pro Jahr in der Schweiz rund eine Million Mal zu Verletzungen. Fast 2000 Menschen sterben dabei. Die materiellen Kosten gehen in die Milliarden.

2009 verletzten sich 610'000 Personen in Haus und Freizeit, 315'000 bei Sportunfällen und rund bei 90'000 Strassenverkehrsunfällen. Polizeilich registriert wurden 2009 allerdings nur rund 25'000 Verletzte bei Verkehrsunfällen. Dies geht aus der jüngsten Statistik der Nichtberufsunfälle «Status 2011» der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) hervor.

Im Strassenverkehr nahm die Zahl der (polizeilich registrierten) Verletzten und Toten von 2000 bis 2010 drastisch ab: von 30'000 auf 24'000 Verunfallte, respektive von 592 auf 327 Getötete.

Mehr Verletzte beim Sport

Beim Sport nahm die Zahl der Verletzten in den letzten 10 Jahren laut bfu dagegen zu - von 281'000 auf 315'000. Die meisten Verletzten gibt es bei Ballspielen und beim Wintersport – jeweils über 90'000 pro Jahr – dies weil sehr viele Menschen diese Sportarten ausüben.

Über 40'000 Personen verletzen sich beim Rad- und Rollsport. Die meisten Todesopfer fordert allerdings der Bergsport - im mehrjährigen Schnitt über 70 pro Jahr.

Viele Sturzverletzungen im Haus

Die Zahl der Personen, die sich im Haus und in der Freizeit verletzen, wuchs in den letzten 10 Jahren von 565'000 auf 610'000. Die meisten Verletzungen gab es 2009 durch «Stürze auf gleicher Ebene» (176'000), sowie durch Stürze auf der Treppe oder von einer Leiter (je über 70'000).

Stürze stehen an erster Stelle der Todesursachen bei Haus- und Freizeitunfällen: 81 Prozent der in diesem Bereich Getöteten kamen bei Stürzen ums Leben. Fast neun von zehn Getöteten waren über 65 Jahre alt.

Vergleicht man über die letzten 25 Jahre hinweg die Zahlen der Unfall-Versicherten mit den Zahlen der Verletzten im Verkehr, beim Sport sowie in Haus und Freizeit, so zeigt sich eine leicht rückläufige Tendenz: Die Anzahl Verletzte pro 1000 UVG-Versicherte schwankte 1985 bis 1995 zwischen 125 und 132, seit 2000 um 120 pro Jahr.

(SDA)

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