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Wende mit wenig Kraft

Das Volk will bei der Umsetzung der Energiepolitik keine radikalen Lösungen. Zwang und Verbote sind dabei der falsche Weg.

Ein Lichtblick: Die Abstimmungsresultate bedeuten noch nicht das Ende der Energiewende.
Ein Lichtblick: Die Abstimmungsresultate bedeuten noch nicht das Ende der Energiewende.
Keystone

Seit Fukushima und dem Entscheid von Bundesrat und Parlament, aus der Atomenergie auszusteigen, sind drei Jahre verstrichen. Doch die Bevölkerung ist bis heute ein klares Votum für die Energiewende schuldig geblieben. Exemplarisch zeigen dies verschiedene kantonale Abstimmungen vom Wochenende. Die Berner belassen das AKW Mühleberg vorerst am Netz, nachdem sie es letztes Jahr bereits abgelehnt haben, den gesamten Energiebedarf für Heizung und Warmwasser von Gebäuden durch erneuerbare Energien zu decken. Die Schaffhauser haben sich dagegen ausgesprochen, die Wasserkraft beim Rheinfall stärker zu nutzen. In St. Gallen schliesslich will die Bevölkerung zwar umweltfreundliche Energien jährlich neu mit 5,4 Millionen Franken statt mit 2,4 unterstützen. Wuchtig verworfen hat sie gleichzeitig aber eine Initiative der SP, die den Förderbetrag auf mindestens 50 Millionen Franken anheben wollte.

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