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Wen die Prämien am härtesten treffen

Die grossen Krankenkassen betrieben letztes Jahr 600'000 Personen, weil diese die Prämien nicht bezahlt hatten. Schlechte Zahlungsmoral, sagen die Kassen. Das ist nicht der einzige Grund, sagen Experten.

Die Prämien-Schuldner haben zu den säumigen Steuerzahlern aufgeholt: Ein Mann sitzt im Warteraum eines städtischen Betreibungsamts. (Archivbild)
Die Prämien-Schuldner haben zu den säumigen Steuerzahlern aufgeholt: Ein Mann sitzt im Warteraum eines städtischen Betreibungsamts. (Archivbild)
Keystone

Die Zahl der Schweizer, die ihre Krankenkassen-Prämien nicht bezahlen können, nimmt immer mehr zu. Dies berichtet die «Handelszeitung». Die zehn grössten Kassen der Schweiz haben laut dem Bericht im letzten Jahr insgesamt 600'000 Betreibungen über eine Summe von 600 Millionen Franken vorgenommen. Das seien einige Prozent mehr als noch im Vorjahr, sagen drei Krankenkassen-Sprecher gegenüber der Zeitung. «Die Zahlungsmoral hat sich verschlechtert», so Christian Beusch von der Visana.

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