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Warum der Bund den Biber zum Abschuss freigibt

In der Schweiz dürfen ab sofort auch die geschützten Biber gejagt werden. Der Zweck der Jagd ist die «regionale Regulierung».

Ein Biber in der Aare zwischen Bern und Thun. Die Tiere haben sich in letzter Zeit stark vermehrt. Besonders viele leben im Berner Seeland.
Ein Biber in der Aare zwischen Bern und Thun. Die Tiere haben sich in letzter Zeit stark vermehrt. Besonders viele leben im Berner Seeland.
Urs Troesch/zvg

Der Biber vermehrt sich rasend schnell: Vor 60 Jahren waren die Tiere in der Schweiz ausgerottet. Dann, ab den 1950er-Jahren, wurden sie wieder angesiedelt. Und heute leben hierzulande um die 2000 Tiere.

Doch die putzigen Nager erfreuen nicht alle. Probleme verursachen sie im Kanton Bern vor allem im Seeland, wo sie im Grossen Moos Böschungen untergraben und sogar Strassen einstürzen lassen können. Bis heute dürften die Schäden an der Infrastruktur die Millionengrenze erreicht haben. Im Jahr 2009 zumindest hatte der Kanton Bern allein den «bautechnischen Schaden» der Biber am Kanalsystem auf eine halbe Million Franken beziffert.

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