Wahlzettel aus Briefkästen gefischt: Zwölf Monate Haft

Ein Walliser Wahlbetrüger muss bedingt ins Gefängnis. Er verhalf möglicherweise der SVP zu einem Sitzgewinn.

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Der im Wallis wegen Wahlbetrugs angeklagte Schweizer ist zu zwölf Monaten Gefängnis bedingt mit drei Jahren Bewährung und einer Busse von 2000 Franken verurteilt worden. Das Bezirksgericht von Brig befand ihn am Freitag des Betrugs schuldig.

Der Verurteilte muss zudem die Verfahrenskosten von 41'500 Franken tragen. Er wurde für schuldig befunden, im Vorfeld der kantonalen Wahlen 2017 in den drei Oberwalliser Gemeinden Brig-Glis, Naters und Visp Wahlunterlagen aus Briefkästen gefischt und gefälscht zu haben. Er habe eine beachtliche kriminelle Energie an den Tag gelegt, sagte der Richter.

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