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«Viele der syrischen Flüchtlinge haben keine Hoffnung mehr»

Seit elf Jahren versucht Barbara Dietrich, Projektverantwortliche für Asien bei Caritas, das Leid auf dieser Welt zu lindern. Vor einigen Tagen hat sie syrische Flüchtlinge in Jordanien besucht. Während das Gastland an seine Kapazitätsgrenzen stösst, kämpfen die Flüchtlinge ums Überleben.

Engagiert, konkret, locker: Barbara Dietrich beim Gespräch in ihrem Caritas-Büro in Luzern.
Engagiert, konkret, locker: Barbara Dietrich beim Gespräch in ihrem Caritas-Büro in Luzern.
Nadia Schärli

Frau Dietrich, wie schlimm ist die aktuelle Lage der syrischen Flüchtlinge in Jordanien?

Barbara Dietrich: Die Situation hat sich sehr zugespitzt, die Verzweiflung der Menschen ist überall spürbar. Als ich vor einem Jahr in Jordanien war, waren es einige Zehntausend Flüchtlinge. Jetzt sind es eine halbe Million Menschen. Das führt natürlich auch zu Spannungen.

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