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Brautpaare in der Botschaft um Geld geprellt

Der Bund beschuldigt eine Angestellte der Botschaft in Moskau, Zehntausende Franken abgezweigt zu haben. Die Beschuldigte verklagt Botschafter Yves Rossier.

An der Eröffnung der Botschaft in Moskau durch Ignazio Cassis und Yves Rossier (r.) war im Juni selbst Sergei Lawrow (l.) mit von der Partie. Foto: Yuri Kochetkov (EPA)
An der Eröffnung der Botschaft in Moskau durch Ignazio Cassis und Yves Rossier (r.) war im Juni selbst Sergei Lawrow (l.) mit von der Partie. Foto: Yuri Kochetkov (EPA)

Treffen die Vorwürfe zu, ist Natalia P. überaus dreist vorgegangen. Über Jahre hinweg soll die frühere russische Angestellte der Schweizer Botschaft in Moskau Geld ergaunert haben. Mit gleich drei verschiedenen Maschen: Schweiz-russischen Heiratswilligen habe die Übersetzerin bei der Zusammenstellung offizieller Dokumente fiktive Dienstleistungen und falsche Gebühren in Rechnung gestellt, das Geld für sich selbst abgezweigt. Mitunter soll sie auch Dossiers gelöscht haben, um Zahlungen einsacken zu können.

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